merken

AfD-Chef Urban betont Einigkeit mit Pegida

Sachsens neuer Landesvorsitzender sprach am Montag auf der Bühne des Bündnisses. Lutz Bachmann kündigte indes an, seine Führungsrolle nicht aufzugeben.

© Tobias Wolf

Dresden. Sachsens neuer AfD-Landesvorsitzender Jörg Urban hat am Montagabend die Gemeinsamkeiten seiner Partei mit der Dresdner Bürgerbewegung beschworen.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Was? Ein Suzuki? Klar, ist cool!

Viel Esprit und frischer Charme - deshalb ist das Energiebündel Suzuki Swift so beliebt.

Urban ist der erste AfD-Politiker, der nach der Entscheidung des Konvents der Bundespartei auf einer Pegida-Bühne auftrat. „Pegida und die AfD sind dieselbe Bewegung“, sagte er vor rund 1 500 jubelnden Teilnehmern der Pegida-Demo auf dem Dresdner Neumarkt. „Einigkeit, Einigkeit“ skandierte die Menge.

Zuvor hatte Pegida-Mitgründer Lutz Bachmann „Veränderungen“ angekündigt. Damit meinte er jedoch nicht, dass er selbst seine Führungsrolle in der Bewegung aufgeben werde, wie er es nannte. Er werde „im Schaufenster“ bleiben: „Das wird sich nicht ändern.“

Unter anderem hatte der AfD-Bundeschef Alexander Gauland an Bachmanns Vorleben erinnert und gesagt, er werde in jedem Fall nicht gemeinsam mit dem vorbestraften Pegida-Chef auftreten. Der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen hat Medienberichten zufolge betont, der Parteikonvent vom Wochenende habe das Kooperationsverbot mit Pegida nicht aufgehoben, aber AfD-Mitglieder dürften demnach ohne Verwendung von Partei-Symbolen bei Pegida in Dresden auftreten. (SZ/lex/two)