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Meißen

AfD fordert Sicherheitskonzept

Die Partei kritisiert, dass CDU und andere Parteien bisher nichts getan hätte, um weitere Anschläge zu verhindern.

Jan Zwerg, Generalsekretär der sächsischen AfD, beklagt einen mangelnden Willen der Regierung, AfD-Politiker zu schützen.
Jan Zwerg, Generalsekretär der sächsischen AfD, beklagt einen mangelnden Willen der Regierung, AfD-Politiker zu schützen. © dpa-Zentralbild

Meißen/Elbland. Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf einen Fuhrpark der AfD in Meißen hat die Partei von Sachsens Regierung ein Sicherheitskonzept in eigener Sache gefordert. Es gehe darum, „die demokratisch-legitimierte Partei künftig vor Angriffen auf Leib, Leben und Eigentum wirkungsvoll zu schützen“, teilte die AfD am Dienstag mit. 

„Bisher gab es keinerlei Anzeichen aus den Reihen der CDU-Regierung oder der anderen Parteien, die Willen und Anspruch erkennen lassen, die erneuten schweren Angriffe auf unsere Partei zu unterbinden“, erklärte AfD-Generalsekretär Jan Zwerg.

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In der Nacht zum Sonnabend waren auf einem Privatgrundstück in Meißen mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Ersten Angaben zufolge wurde ein Transporter vermutlich mit einem Brandbeschleuniger angezündet, das Feuer sprang auf weitere Wagen über – darunter auch ein Linienbus und zwei Pkw. Das Landeskriminalamt ermittelt. (dpa)

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