Sachsen
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AfD für technische Oberschule

Die Landtagsfraktion will zudem den Notenschnitt für künftige Gymnasiasten anheben.

Von Thilo Alexe
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© dpa/Sven Hoppe (Symbolbild)

Die Landtags-AfD hat am Montag Grundzüge ihrer Schulpolitik vorgestellt. Sie setzt sich wie andere Fraktionen für längeres gemeinsames Lernen ein. Allerdings soll die Trennung - mit Ausnahmen - nach der achten Klasse erfolgen. Damit unterscheidet sich die AfD-Idee von der Gemeinschaftsschule, die in Sachsen möglich ist.

Diese Schulform verfolge das Ziel, möglichst viele Schüler zum Abitur zu bringen, sagte der AfD-Abgeordnete Rolf Weigand und ergänzte: "Da wir bereits heute eine Überakademisierung haben, halten wir dies für falsch."

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Die AfD plädiert für Bildungsempfehlung nicht in der vierten Klasse, sondern zu einem späteren Zeitpunkt. Nur wer in der achten Klasse in den Kernfächern den Schnitt von 1,5 erreicht, soll aufs Gymnasium gehen können. "Alle anderen hingegen wären gut an einer technischen Oberschule mit einem hohen Praxisbezug aufgehoben", fügte Weigand hinzu. 

In dieser Schulform sollen nach AfD-Ansicht die Bereiche Wirtschaft, Technik, Hauswirtschaft sowie naturwissenschaftliche Fächer eine große Rolle spielen. "Wir glauben, dass die Schüler dadurch einen besseren Zugang zu den dringend benötigten Industrie- und Handwerksberufen finden", betonte Weigand. 

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