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AfD-Listenaufstellung geht in die Verlängerung

Die Partei hat am Wochenende nur einen Teil der Plätze für die Landtagswahl vergeben. Im März geht es weiter.

Am Wochenende traf sich die AfD zum Parteitag in Markneukirchen. © dpa/Sebastian Willnow

Markneukirchen. Die sächsische AfD braucht mehr Zeit für die Aufstellung ihrer Liste zur Landtagswahl am 1. September. Von 61 Plätzen auf der Landesliste wurden auf dem Parteitag in Markneukirchen von Freitag bis Sonntag nur 18 Plätze vergeben. Nun soll es in der vogtländischen Stadt vom 15. bis 17. März weitergehen, wie AfD-Pressesprecher Andreas Harlaß am Montag mitteilte.

Nachdem Partei- und Fraktionschef Jörg Urban am Freitagabend auf Platz 1 der Liste gesetzt worden war und am Samstag weitere vier aktuelle Landtagsabgeordnete unter die ersten acht Plätze kamen, schaffte das am Sonntag nur noch der Parlamentarier Carsten Hütter auf Platz 15. Seine Fraktionskolleginnen Karin Wilke und Silke Grimm sowie der Abgeordnete André Barth fielen bisher durch, sie haben aber die Chance weiter anzutreten. Die Plätze bis 30 gelten als aussichtsreich.

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Parteichef Urban (54) hatte auf dem Parteitag die Überzeugung geäußert, dass die sächsische AfD nach der Landtagswahl Regierungsverantwortung übernehmen werde. Generalsekretär Jan Zwerg bezeichnete die Wahl als Volksabstimmung darüber, ob Sachsen "deutsch bleibt". (dpa)