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Zuspruch für Posthalterei-Pläne

Bautzens OB könnte sich gut vorstellen, dass das Sorbische Institut aufs Lauenareal zieht. Doch noch muss das Projekt eine wichtige Hürde nehmen.

© Uwe Soeder

Von Marleen Hollenbach

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Bautzen. Mit Wohlwollen blickt Bautzens Oberbürgermeister Alexander Ahrens (SPD) auf die Pläne der Stiftung für das sorbische Volk am Lauenareal. Derzeit prüft die Stiftung, ob ein Teil des Geländes womöglich als Standort für das Sorbische Institut geeignet ist. Sowohl die Stiftung als auch die Stadt haben das ins Auge gefasste Grundstück noch nicht konkret benannt. Nach SZ-Informationen handelt es sich dabei aber um die Alte Posthalterei. „Ich finde diese Idee sehr interessant“, erklärt Alexander Ahrens. Eine Konzentration sorbischer Institutionen in diesem Teil der Stadt würde der Oberbürgermeister sehr begrüßen.

Ob es tatsächlich dazu kommt, muss erst noch entschieden werden. „Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, die auch zeigen soll, mit welchen Kosten zu rechnen ist“, erklärt Jan Budar, Direktor der Stiftung. Auf Grundlage dieser Studie soll eine Entscheidung in der Stiftungsratssitzung am 10. April erfolgen. Vor allem wegen Platzproblemen prüft die Stiftung neue Standorte für das Institut.

Schon seit ein paar Jahren sucht die Stadt einen Käufer für die Alte Posthalterei – bislang allerdings ohne Erfolg.