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Politik

AKK lehnt Urwahl ab

Der Parteivorsitz bedeutete in der CDU bisher immer die Kanzlerkandidatur. Kramp-Karrenbauer will, dass das so bleibt und keine Wahl stattfindet.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer © Nicolas Armer/dpa

Berlin. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich in der Debatte über eine mögliche Urwahl zur Entscheidung der Kanzlerkandidatur ablehnend geäußert. "Die Union hat bisher mit guten Gründen immer gesagt, dass sie diesem Weg nicht folgt", sagte Kramp-Karrenbauer am Dienstag in der RTL/n-tv-Sendung "Frühstart". Man müsse jetzt die Entscheidung auf dem Deutschlandtag der Jungen Union abwarten und dann möglicherweise auch eine Debatte auf dem Parteitag. "Man wird sehen, wie die Delegierten sich verhalten werden."

Als Parteichefin hätte Kramp-Karrenbauer zwar den ersten Zugriff auf die Kandidatur. Wegen schwacher Umfragewerte wird in der CDU aber über einen Mitgliederentscheid in der K-Frage diskutiert.

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Der Parteinachwuchs, die Junge Union, will sich auf seinem Deutschlandtag am kommenden Wochenende damit befassen. Die konservative Werteunion hat zudem angekündigt, für den CDU-Parteitag Ende November einen Antrag zur Urwahl des Kanzlerkandidaten der Union zu stellen. "Die Werteunion hält eine Urwahl für ein gutes Mittel zur Stärkung der innerparteilichen Demokratie", hatte ihr Vorsitzender Alexander Mitsch der "Passauer Neuen Presse" gesagt. (dpa)

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