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AL-KO Hartha verkauft Teile der Produktion

Der Fahrzeugzulieferer AL-KO trennt sich zum 19. Juli von seinem Geschäftsbereich Anhängevorrichtungen.

Hartha. Der Fahrzeugzulieferer AL-KO trennt sich zum 19. Juli von seinem Geschäftsbereich Anhängevorrichtungen. Das gab gestern Unternehmenssprecher Thomas Lützel bekannt. AL-KO sei bei Anhängekupplungen von je her ein kleiner Wettbewerber gewesen. Der Geschäftsbereich habe nur einen minimalen Anteil zum Konzernumsatz beigetragen, der in den vergangenen Jahren nicht gesteigert werden konnte, so Lützel. Neuer Eigentümer wird die australische Firma TriMas, die mit dem Werk in Hartha sowie zwei weiteren europäischen Standorten nach Europa expandieren will. Hartha soll nach Auskunft des AL-KO-Sprechers zur europäischen Entwicklungs- und Produktionszentrale von TriMas werden, das bis jetzt nur in Amerika, Asien, Australien und Südafrika produziert. TriMas erwirbt neben dem Harthaer Werk die AL-KO-Tochterfirma in Finnland. Im April dieses Jahres kaufte TriMas den englischen Wettbewerber Witter. Die wichtigsten Kunden des australischen Unternehmens mit Sitz in Melbourne sind Ford, Toyota, Hyundai/Kia und General Motors.

Thomas Lützel bekräftigte, dass TriMas alle 58 Mitarbeiter, die es von AL-KO übernimmt, behalten wolle. AL-KO möchte sich mit seinen verbleibenden Mitarbeitern auf das Kerngeschäft Dämpfungstechnik konzentrieren. Während in der Anfangszeit beide Unternehmen das bisherige AL-KO-Gelände in Hartha gemeinsam nutzen wollen, wurde vereinbart, dass die Australier innerhalb eines Jahres das AL-KO-Werk vollständig übernehmen. Die AL-KO-Dämpfungstechnik muss sich bis dahin in Hartha oder der Umgebung eine neue Produktionsstätte suchen. (cg)

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