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Deutschland & Welt

Alan Kurdi rettet weiter

Kurz nach ihrer Rückkehr ins Mittelmeer hat die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye erneut 44 Migranten gerettet - in Absprache mit den Behörden auf Malta.

Flüchtlinge an Bord des Seenotrettungsschiffs Alan Kurdi. © Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa

Rom. Kurz nach ihrer Rückkehr ins Einsatzgebiet im Mittelmeer vor Libyen hat die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye mit ihrem Schiff Alan Kurdi 44 Migranten gerettet. Der Einsatz sei in Kooperation mit den maltesischen Behörden erfolgt, erklärte die Organisation aus Regensburg am Montagabend auf Twitter. 

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Die Menschen seien auf einem Holzboot unterwegs gewesen, das zuvor von dem privaten Suchflugzeug "Colibri" ausgemacht worden war. "Ein Schiff der maltesischen Marine ist nun auf dem Weg, um sie (die Migranten) von der #AlanKurdi zu übernehmen und an Land zu bringen", twitterte Sea-Eye. Eine Bestätigung aus Malta gab es zunächst nicht.

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