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Aldi interessiert sich für die Hydraulik

Seit Jahren diskutieren der Eigentümer und die Stadt über die Nutzung der Industriebrache. Nun beginnt eine neue Runde.

© Symbolbild/dpa

Von Franz Herz

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Dippoldiswalde. Aldi will seinen Markt in Dippoldiswalde von Reinholdshain an die B 170 verlegen. Der Plan ist nicht neu, aber er hat sich wieder geändert, wie aus den Unterlagen für die Sitzung des Technischen Ausschusses Dippoldiswalde am kommenden Mittwoch hervorgeht. Aldi will jetzt auf das Gelände der ehemaligen Hydraulik ziehen. Früher hat er sich für das ehemalige Autohaus Schneider interessiert. Für die neue Variante liegt eine Bauvoranfrage beim Landratsamt. Die zielt auf den Neubau eines Aldi-Markts und eine Änderung bei vorhandenen Gebäuden, in denen drei Fachmärkte eingerichtet werden sollen. Dort soll auch das Dänische Bettenlager einziehen, das jetzt seinen Standort an der Wolframsdorfer Straße hat.

Die Diskussionen über die weitere Nutzung des Hydraulikgeländes in Dippoldiswalde laufen schon seit vielen Jahren. Früher war dort ein Rewe-Standort im Gespräch. Jetzt beginnt eine neue Runde.

Ein anderes Handelsvorhaben dürfte weniger kontrovers sein: Es gibt Pläne, im Dippoldiswalder Ortsteil Elend einen Landgartenmarkt zu bauen. Dazu soll eine vorhandene Scheune umgebaut werden. Diese soll durch weitere Verkaufspavillons ergänzt werden. Außerdem haben die Ausschussmitglieder über eine Planänderung im Gewerbegebiet zu entscheiden. Ein Hersteller von individuellen Möbeln will dort eine Schaufläche einrichten und dafür das Gebäude erweitern.