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Aldi schließt Filiale in Görlitz-Weinhübel

Eigentlich sollte das Aus schon Ende 2012 kommen. Dieses Mal ist es offensichtlich ernst.

© Nikolai Schmidt

Von Matthias Klaus

Görlitz. Die Aushänge für die Kunden der Aldi-Filiale an der Zittauer Straße sind schon gedruckt: Am 14. April ist hier Schluss, der Discounter macht das Geschäft zu. Das bestätigte jetzt ein Aldi-Sprecher der SZ. Hintergrund sei, dass derzeit das gesamte Filialnetz von Aldi modernisiert werde. Im Weinhübeler Geschäft sei dies aber nicht möglich. „Es besteht keine Möglichkeit für uns, das Konzept dort, wie wir uns das vorstellen, umzusetzen, so der Aldi-Sprecher. Die derzeitigen Mitarbeiter werden demnach auf andere Filialen versetzt. Das neue Filialkonzept – Aldi hat es bereits an anderen Standorten in Görlitz umgesetzt. Beispiel Nord: Dort zog die Filiale vom Hopfenfeld in das neue Marktkauf-Areal an der Nieskyer Straße um, in einen modernen Laden.

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Seit 1994 gibt es Aldi in Weinhübel. Gerüchte um die Schließung der Filiale kamen in der Vergangenheit bereits auf. So hatte Aldi 2012 angekündigt, das Geschäft zum Jahresende dichtmachen zu wollen. Gründe damals bereits: Verkaufsfläche, technische Ausstattung und Optik würden den Ansprüchen nicht mehr genügen. Am Ende hatte sich Aldi dann aber doch für eine Verlängerung entschieden, wenn auch mit Bauchschmerzen. Denn der Aldi an der Zittauer Straße ist nach heutigen Maßstäben mit seinen rund 600 Quadratmetern für das Unternehmen zu klein. Aldi geht von Märkten in einer Größenordnung von mindestens 800 Quadratmetern aus. Zum Vergleich: Die ersten Märkte in den 1990er Jahren hatten zuweilen nur 400 Quadratmeter Fläche.

Für Aldi-Kunden bleibt nun als nächste Alternative der Markt an der Emmerichstraße. Der sollte ursprünglich erweitert werden, entsprechende Pläne sind aber inzwischen auch vom Tisch. Immerhin hat es eine Renovierung der bestehenden Räumlichkeiten gegeben.

Völlig unklar ist derweil noch, was aus dem jetzigen Aldi-Gebäude an der Zittauer Straße wird. Der Discounter hat momentan noch keine Pläne. „Wir ziehen erst einmal aus“, heißt es aus der Aldi-Pressestelle. Danach werde dann geschaut, ob sich ein Nachnutzer finden lässt.

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