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Alles für die Feuerwehr

Ein Kommentar von Jens Hoyer über die Fahrzeuge der Feuerwehr.

Jens Hoyer. © SZ-Montage

Über die Feuerwehr gibt es in Döbeln keine Diskussionen. Was gebraucht wird und sinnvoll ist, das wird auch angeschafft. In der letzten Stadtratssitzung des Jahres hatten die Fraktionen sehr eindeutig erklärt, dass sie voll hinter der Truppe stehen und sie wertschätzen. Und das kann nicht oft genug gesagt werden, denn die Leute opfern ihre Freizeit, ihren Schlaf und riskieren ihre Gesundheit für das Wohl der Allgemeinheit. Und das für eine magere Aufwandsentschädigung – auch da darf es gern noch ein bisschen mehr sein.

Feuerwehr kostet viel Geld. Aber eine motivierte und einsatzbereite Truppe mit guter Ausrüstung ist Gold wert, um das plakativ auszudrücken. Und das nicht nur bei Bränden und Unfällen. Die Feuerwehr ist auch der größte Rückhalt bei Schadensereignissen durch Sturm und Wasser, die in den nächsten Jahren eher zu- als abnehmen werden. 

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Eine Frage der Logistik 

Im Institutsbüro des Betriebswirtschaftlers Christian Hein entstehen Lösungsansätze, die dazu beitragen, dass humanitäre Hilfseinsätze in der ganzen Welt sicherer und reibungsloser ablaufen.

Ich sehe aber die Gefahr, dass die Feuerwehr durch ein Übermaß an Einsätzen verschlissen wird, dass die Motivation leidet und die Leute von der Fahne gehen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass sich die Anzahl der Einsätze allein aufgrund der Tatsache verdoppelt, dass sie seit einem Jahr nicht mehr von der Leitstelle Grimma, sondern von Chemnitz aus gesteuert werden. Da stimmt etwas nicht und das geht zulasten der Feuerwehren.

E-Mail an Jens Hoyer.

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