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Allgemeinärztin bleibt in ihrer Praxis

Im ehemaligen Penny-Markt in Königswartha soll ein Gesundheitszentrum entstehen. Doch ein Umzug der Ärztin dorthin ist nicht geplant.

© Uwe Soeder

Von Kerstin Fiedler

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Königswartha. Etwas Unruhe hatte die Berichterstattung über ein geplantes Gesundheitszentrum in Königswartha bei den Patienten von Diplommedizinerin Petra Stelzmann gebracht. „Hört sie etwa auf?“

Ganz eindeutig: Nein. Petra Stelzmann bestätigte der SZ, dass sie noch fünfeinhalb Jahre in ihrer Praxis arbeiten wird. Doch auch danach soll für die Königswarthaer gesorgt werden. „Ich habe mit der Kassenärztlichen Vereinigung gesprochen und darum gebeten, dass sie für mich einen Nachfolger sucht“, sagt Petra Stelzmann. Sie möchte ihre Praxis dann verkaufen. Doch bis dahin wird sie weiter als Landarzt auch Hausbesuche absolvieren und in Commerau eine Sprechstunde abhalten.

Der Einzugsbereich für das geplante Gesundheitszentrum betrifft rund 10 000 Einwohner. Es geht dabei nicht nur um Königswartha, sondern zum Beispiel bis Ralbitz-Rosenthal, Neschwitz und Milkel. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Gesundheitszentrum im September eröffnet werden. Zunächst in den Räumen des ehemaligen Bistros „Waikiki“. Da sind Umbauten relativ schnell zu realisieren. Dort wird zum Beispiel die Erweiterung einer Physiotherapie geplant, die ein therapeutisches Zirkeltraining anbietet. Auch die Optikerin aus Neschwitz zieht hier ein. Dazu kommen eine Hebammenpraxis und ein Fachhandel für Medizintechnik, der hier eine Außenstelle eröffnen will. Somit sind viele Angebote vor Ort, wofür die Bürger sonst weite Wege auf sich nehmen müssen. Für die Erweiterung im ehemaligen Markt gibt es auch schon Vorstellungen.