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Großenhain

Als Opa Rudolf Hochrad fuhr

Im Museum wird zum Familien- Sonntag eingeladen. Es gibt historische Fahrräder in echt und Stadt-Geschichten dazu.

Rudolf Täuber 1954 auf einem Hochrad.
Rudolf Täuber 1954 auf einem Hochrad. © Stadtmuseum

Großenhain. Zwei alte Fotos von Rudolf Täuber auf dem Hochrad in der Elsterwerdaer Straße 12 brachte jetzt seine Frau ins Museum – gerade richtig zum Familiensonntag am 3. November. 

Der heute 83-Jährige führte Großenhains bekanntesten Fahrradladen, den sein Großvater Bruno um 1900 gegründet hatte. Bruno und seine Söhne Erhard und Erich führten vor allem ab 1949 das Fachgeschäft für Fahr- und Motorräder. Wenn der Chef seine Mittagspause hielt, drehten die Enkel und die „Stifte“ mit den Rädern gern ein paar Runden. 1942 sollen Räder des Radfahrvereins aus dem Keller der Pestalozzischule zur Firma gekommen sein, darunter ein Einrad und zwei Hochräder.

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Das Fahrradgeschäft auf der Elsterwerdaer Straße mit Werkstatt wurde später Kfz-Anmeldestelle. 1965 wurde es als Spezialverkaufsstelle der HO für Fahrzeuge und Zubehör wiedereröffnet. Politische Gründe hatten zur Enteignung des Privatgeschäftes geführt. Heinz Täuber, der Sohn von Prokurist Erich, saß im sowjetischen Straflager.

Sonntag 14 bis 18 Uhr, Eintritt frei.

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