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Als Team unterwegs

Die Fünftklässler des Martin-Luther-Gymnasiums kennen sich nun noch besser. Sie verbringen einen Tag und eine Nacht im Töpelwinkel.

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© André Braun

Von Sylvia Jentzsch

Hartha. Eine Herausforderung der anderen Art meisterten die Fünftklässler des Martin-Luther-Gymnasiums. Sie wanderten von Hartha in den Töpelwinkel. „Es hat keiner gejammert. Alle haben durchgehalten. Wir haben nur Helden mit“, sagte Lehrerin Birgit Gühne.

Nach einer Stärkung gab es im Natur- und Freizeitzentrum viel zu entdecken. „Hier sind viele tolle Spielgeräte, die wir vorher gar nicht kannten“, sagte Alina Rohwer aus Leisnig. Die Zimmer seien auch in Ordnung. Bei Teamspielen lernen sie nicht nur die Klassenkameraden, sondern auch die Schüler der Parallelklassen kennen.

Absoluter Höhepunkt für die Kinder war das Klettern am Kletterbogen. Hier konnten sie sich unter Anleitung eines Kletterlehrers und mit der entsprechenden Ausrüstung selbst testen, wie hoch sie klettern wollen. Doch auch beim Fußball oder anderen Spielen lernten sich die Schüler selbst und die anderen besser kennen. Auch wenn sie schon drei Wochen gemeinsam am Gymnasium verbrachten, so sind die Kennenlerntage im Töpelwinkel immer wieder etwas Besonderes. Das bestätigen Alina Rohwer und Laura Hahn aus Geringswalde. Die beiden besuchen eine Klasse und haben sich schon angefreundet. Schöner sei, wenn man den ganzen Tag zusammen verbringen könne, meinen die beiden. Am Gymnasium fühlen sie sich wohl. „Die Unterrichtsräume sind gut eingerichtet und sehr modern“, so Alina Rohwer. Auch die Busverbindungen nach Leisnig und Geringswalde seien gut. Man müsse nicht zu lange warten, so die beiden Schülerinnen.

Ab Donnerstag beginnt für sie und die anderen Fünftklässler wieder der Schulalltag. Wie der aussieht, haben sie bereits in den vergangenen zwei Wochen getestet. Nur in der ersten Woche gab es ein Sonderprogramm für die Neuen. „Für die Mädchen und Jungen ist es schon eine ganz schöne Umstellung. Sie kommen sogar aus Tanndorf, Hausdorf oder Grünlichtenberg ans Harthaer Gymnasium“, so Birgit Gühne. Deshalb seien die Fünftklässler erst einmal an die Hand genommen worden, um die vielen Fachlehrer und Zimmer kennenzulernen, so die Lehrerin. Diese Verfahrensweise habe sich in den letzten Jahren bewährt.