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Riesa

Alte Leitungen behindern Straßenbau

Der Verkehr auf der Alleestraße in Riesa wird länger als geplant durch eine Ampel geregelt – und ein anderes Projekt wird verschoben.

Die Kurt-Schlosser-Straße in Riesa ist derzeit gesperrt, die Kanalisation wird erneuert. © Foto: Sebastian Schultz

Riesa. Überraschung an der Kurt-Schlosser-Straße in Riesa-Gröba. Bei den Arbeiten zur Erneuerung der Kanalisation sind die Bauarbeiter auf alte Leitungen gestoßen, die so nicht in den Plänen verzeichnet waren. Dadurch kommt es zu einem erhöhten Aufwand durch Freilegen, Sichern, Umlegen oder Rückbau der Medien, erklärte Stadtsprecher Uwe Päsler gegenüber der SZ.

Der erste Bauabschnitt kann deshalb nicht wie geplant bereits in dieser Woche abgeschlossen werden, sondern voraussichtlich erst am Gründonnerstag. So lange wird auch die Ampelregelung auf der Alleestraße gelten, weil die Baustelle in den Kreuzungsbereich hineinragt.

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Die anderen beiden Bauabschnitte können aber parallel abgearbeitet werden, dadurch hält sich die Verzögerung der Gesamtbaumaßnahme in Grenzen, so Uwe Päsler. Die anderen beiden Bauabschnitte sollen planmäßig beendet werden – am ab 24. Mai kann der Verkehr wieder fließen. Die Kreuzung zur Merzdorfer Straße bleibe während der Bauarbeiten immer frei.

Allerdings haben die Verzögerungen im ersten Bauabschnitt auch Auswirkungen auf ein weiteres Bauprojekt in dem Stadtteil. Ursprünglich war geplant, den Teil der Paul-Greifzu-Straße direkt vor dem Seifenwerk ab 8. April bis Ende Juni zu erneuern. Weil die Alleestraße aber dafür als Umleitungsstrecke eingerichtet werden soll und dort noch die Ampelregelung gilt, wird der Bau auf der Greifzu-Straße nach hinten verschoben. Die Stadt geht aktuell davon aus, dass der Baustart am 23. April ist, als Bauende wird der 5. Juli anvisiert.