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Altenberg schürt olympisches Feuer

Die Bergstadt hängt immer noch dem Traum von Winterspielen hinterher. Nach den jüngsten Erfolgen in Südkorea umso mehr.

© dpa

Von Mandy Schaks

Altenberg. Nach den Olympischen Winterspielen ist vor den Olympischen Winterspielen: Die Stadt Altenberg ist nach wie vor daran interessiert, mit Polen und Tschechien die attraktivste Sportveranstaltung der Welt im Jahre 2030 auszurichten. „Wir sind zu den Olympischen Winterspielen weiter im Gespräch“, sagte Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) zur jüngsten Stadtratssitzung. Aber es gebe keinen neuen Sachstand. „Wir sind hier auf Polen und Tschechien angewiesen.“

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Der Rathauschef wird immer wieder von Stadträten gefragt, wie es mit der Olympia-Bewerbung aussieht. Bereits 2013 hatte Kirsten mit Verbündeten den Hut in den Ring geworfen und wollte die Winterspiele 2026 nach Sachsen holen. Damals blitzte Altenberg im eigenen Land ab. Die Idee aber lebt im Herzen der Osterzgebirgler weiter und bekam im vergangenen Jahr neue Nahrung. Denn Polen und Tschechien überlegen, sich gemeinsam für Olympia zu bewerben. Und da selbst das Internationale Olympische Komitee inzwischen fordert, weg vom Gigantismus, zurück zu den Wurzeln und mehr Nachhaltigkeit, brachte das Altenberg wieder ins Gespräch. Im Riesengebirge, wo die Wettkämpfe geplant sind, soll nicht extra für Kufensportler ein Eiskanal gebaut werden. Vielmehr könnte die Rennschlitten- und Bobbahn im Osterzgebirge genutzt werden, die Bahn, auf der die aktuellen Gold- bzw. Silbermedaillengewinner im Bob Francesco Friedrich und Nico Walther trainieren. Bürgermeister Kirsten will weiter dranbleiben.