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Altenberg bleibt bei der Impfbus-Absage

Der Astrazeneca-Impfstoff ist wieder zugelassen. Für den Impfbus, der am Freitag nach Altenberg kommen sollte, kam die Freigabe zu kurzfristig.

Auch nach der Freigabe des Astrazeneca-Impfstoffs kommt der Impfbus erst einmal nicht nach Altenberg.
Auch nach der Freigabe des Astrazeneca-Impfstoffs kommt der Impfbus erst einmal nicht nach Altenberg. © Dietmar Thomas

Eigentlich hätte Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten am Freitag, 19. März, zahleiche Senioren im Europark empfangen und nachgeschaut, ob das Corona-Impfprozedere reibungslos abläuft. Doch selbst nach den Maßstäben all des wenig erfolgsverwöhnten Corona-Impfmanagements von Bund, Land und Kommune hat sich der Altenberger Impfbus als besonderer Pechvogel erwiesen.

Denn obwohl Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Donnerstagabend den Astrazeneca-Impfstoff wieder freigab, nachdem die Europäische Arzneimittelagentur das Mittel ebenfalls wieder empfahl, konnte die Altenberger Stadtverwaltung die bereits zum zweiten Mal abgesagten Impftermine für die Über-80-Jährigen nicht innerhalb einer Nacht wieder reaktivieren.

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Weiteres Vorgehen hängt vom Impfgipfel ab

"Logistisch war es uns unmöglich, noch am Donnerstagabend auf die Astrazeneca-Freigabe zu reagieren und allen Impfwilligen bis zum Freitagmorgen Bescheid zu geben, dass sie nun doch kommen können", sagt Kirsten. Zudem hätte die Stadtverwaltung ja auch all den Ärzten aus der Region wieder abgesagt, die ab Freitag ein Impfteam bilden sollten.

Wie es nun weitergeht, macht Kirsten von dem Impfgipfel der Ministerpräsidenten am selben Freitag abhängig: "Wenn dort beschlossen wird, dass die Hausärzte in Sachsen bereits vor dem 19. April impfen können, lohnt es sich unter Umständen gar nicht, den Impfbus nochmals herzubeordern", sagt er.

Pirnaer Impfzentrum bedient alle vergebenen Termine

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Das Angebot wird gut angenommen. Viele waren bereits eine Stunde vor ihrem Termin am Ort.

Als Reaktion auf den Wiederzulassung des Astrazeneca-Impfstoffes meldet der sächsische Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes: "Alle Betroffene, die einen schriftlich abgesagten Termin zwischen dem 20. und 22. März haben, können diesen Termin wahrnehmen und zur ursprünglich verabredeten Zeit in das Impfzentrum kommen." Das Impfzentrum in Pirna wird also alle dortigen Termine wie ursprünglich geplant abarbeiten.

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