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Herrmann läuft in Altenberg aufs Podium

Bei der deutschen Meisterschaft bestreiten die Biathleten den ersten Wettkampf seit Februar - und das vor Zuschauern. Außenseiter überraschen die Favoriten.

Denise Herrmann verfehlte in Altenberg insgesamt fünf Scheiben, wurde aber trotzdem Dritte.
Denise Herrmann verfehlte in Altenberg insgesamt fünf Scheiben, wurde aber trotzdem Dritte. © Matthias Rietschel

Altenberg. Beim ersten Biathlon-Wettkampf nach der vorzeitig abgebrochenen Saison ist Denise Herrmann aufs Podium gelaufen. Bei den deutschen Meisterschaften in Altenberg, die auf Skirollern ausgetragen werden, belegte die Oberwiesenthalerin im verkürzten Einzel über 12,5 Kilometer den dritten Platz, verpasste den Sieg durch fünf Fehler am Schießstand. Siegerin Janina Hettich und die Zweitplatzierte Maren Hammerschmidt verfehlten jeweils nur eine Scheibe. "Die fünf Fehler sind ärgerlich, im Weltcup hat man damit nicht viel zu melden", erklärte Herrmann.

Geplant ist der Saisonstart Ende November im finnischen Kontiolahti. Ob er tatsächlich stattfinden kann, entscheidet die Internationale Biathlon-Union (IBU) am 28. September. "Das Wichtigste ist, dass Rennen stattfinden können", meinte Herrmann. "Mit Zuschauern wäre es natürlich schöner." Bei den Titelkämpfen in Altenberg waren am Freitag rund 500 da, das Hygienekonzept erlaubt maximal 1.500.

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Bei den Männern gab es einige Überraschungen, dort standen nicht die  favorisierten Arnd Peiffer, Simon Schempp und Benedikt Doll auf dem Treppchen. Über 15 Kilometer siegte Johannes Donhauser vor Dominic Schmuck, beide sind bisher noch nicht im Weltcup gestartet. Dritter wurde Roman Rees. Am Sonnabend und Sonntag stehen jeweils ab 11 Uhr die Sprints und Verfolgungsrennen auf dem Programm. 

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