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Dippoldiswalde

Altenberg könnte für Königssee einspringen

In der Eisarena Königssee wird die nächste Saison komplett ausfallen. Die deutschen Bobbahn-Betreiber beraten, wie Wettkämpfe und Training weitergehen.

Am vergangenen Sonntag zeigte sich das Ausmaß der Zerstörung in der Eisarena Königsee.
Am vergangenen Sonntag zeigte sich das Ausmaß der Zerstörung in der Eisarena Königsee. © vifogra

Angesichts der Bilder würden ihm die Worte fehlen, sagt Jens Morgenstern, Geschäftsführer des Eiskanals Altenberg. Gemeint sind die Schutthaufen in der Röhre der Bobbahn Königssee. Sie wurde am Wochenende nach dem Starkregen im Berchtesgadener Land von Schlamm und Geröll derart beschädigt, dass Thomas Schwab, der Generalsekretär des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland (BSD), nicht vor Oktober 2022 damit rechnet, sie wieder nutzen zu können.

Hilfsangebot vom Altenberger Eiskanal

"Wir stehen bereit, um Hilfe zu leisten und Aufgaben zu übernehmen", sagt Jens Morgenstern. Er habe bereits mit Thomas Schwab und mit Rennrodel-Bundestrainer Norbert Loch gesprochen und Unterstützung angeboten. Von den Internationalen Verbänden wie der International Bobsleigh and Skeleton Federation seien bereits erste vage Anfragen nach den Kapazitäten in Altenberg gekommen.

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"Nächste Woche treffen sich die Betreiber der vier deutschen Bobbahnen", sagt Morgenstern. Da werde der Totalausfall in Königssee ganz oben auf der Tagesordnung stehen. "Wir arbeiten ja generell eng zusammen. Jetzt gilt es, ein Konzept für die kommende Saison zu erarbeiten." Für konkrete Aussagen, welche Wettkämpfe nun andernorts ausgetragen werden und ob Altenberg nun Trainingseinheiten aus Königssee übernimmt, es ist derzeit noch zu früh. (sik)

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