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Altenberger Bobpilot vergibt Olympia-Chance

Während Rekordweltmeister Francesco Friedrich für die neue Saison gesetzt ist, muss Richard Oelsner eine Enttäuschung hinnehmen. Nach China darf er aber doch.

Bobpilot Richard Oelsner darf zwar auf der Olympiabahn in China testen, der Weg zu den Spielen im Februar 2022 scheint aber verbaut zu sein.
Bobpilot Richard Oelsner darf zwar auf der Olympiabahn in China testen, der Weg zu den Spielen im Februar 2022 scheint aber verbaut zu sein. © Egbert Kamprath

Winterberg. Die erste Entscheidung im Eiskanal ist bereits vorm Auftakt des olympischen Winters gefallen: Der dritte Startplatz im deutschen Bob-Nationalteam geht an den bayrischen Piloten Christoph Hafer. Im internen Nominierungsrennen in Winterberg setzte er sich im Zweier und Vierer gegen Junioren-Weltmeister Richard Oelsner vom BSC Sachsen Oberbärenburg durch und wird die ersten drei Weltcups der Saison fahren.

Damit hat Hafer auch beste Chancen auf den Startplatz bei Olympia in Peking im Februar. Dennoch wird auch Oelsner am Montag mit ins dreiwöchige Trainingslager nach China fliegen, um wie die gesamte internationale Konkurrenz erstmals auf der neuen Olympiabahn zu fahren.

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Die Teams des Pirnaer Rekordweltmeisters und zweimaligen Olympiasiegers Francesco Friedrich sowie Johannes Lochner sind indes ebenso gesetzt wie Laura Nolte. Bei den Frauen fällt die Entscheidung über die beiden offenen Startplätze für die Weltcupsaison in Peking zwischen Olympiasiegerin Mariama Jamanka, Vizeweltmeisterin Kim Kalicki und Monobob-Vizeweltmeisterin Steffi Schneider. (SZ/-yer)

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