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Weniger Verkehr: Grenzübergang Zinnwald im Erzgebirge wird verkleinert

Die B170 in Richtung Tschechien wird am Grenzübergang Zinnwald von vier auf zwei Spuren verkleinert. Der Bürgermeister wünscht sich dazu mehr Kontrollen.

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Baufahrzeuge stehen auf einer Baustelle am Grenzübergang Zinnwald. Der Grenzübergang im Erzgebirge wird derzeit umgebaut und dabei verkleinert.
Baufahrzeuge stehen auf einer Baustelle am Grenzübergang Zinnwald. Der Grenzübergang im Erzgebirge wird derzeit umgebaut und dabei verkleinert. © Sebastian Kahnert/dpa

Altenberg. Der Grenzübergang Zinnwald im Erzgebirge wird derzeit umgebaut und dabei verkleinert. Statt wie bisher vierspurig soll die Bundesstraße 170 künftig mit zwei Spuren nach Tschechien führen. Zudem werden nicht mehr benötigte Stellflächen der alten Zollanlage entsiegelt. Nach Angaben des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr kostet der Umbau rund 1,1 Millionen Euro. Die Kosten trägt der Bund.

Aus Sicht des Altenberger Bürgermeisters Markus Wiesenberg ist die Verkleinerung sinnvoll. Ein Großteil des Verkehrs habe sich längst auf die Autobahn 17 verlagert, sagte der CDU-Politiker am Montag.

Mit Blick auf eine illegale Einreise von Flüchtlingen hofft Wiesenberg dennoch auf mehr Präsenz der Bundespolizei an dem Grenzübergang. "Wir als Stadt und die Einwohner würden es natürlich begrüßen, wenn hier eine verstärkte Kontrolltätigkeit stattfinden würde." Er sei dazu im Austausch mit der Bundespolizei.

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hat sich wiederholt für stationäre Grenzkontrollen an den Übergängen zu Tschechien und Polen ausgesprochen. Unerlaubte Einreisen hätten ein Niveau erreicht, das ein Handeln nötig mache. (dpa)