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Hoffnung am Skihang in Altenberg

Liftbetreiber Manuel Püschel hat die Schneekanonen angeworfen. Er will vorbereitet sein.

Von Anja Ehrhartsmann & Egbert Kamprath
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Die Schneekanonen brauchen eine gute Woche, um auf der Skipiste am Erlebnisberg Altenberg gute Bedingungen zu schaffen.
Die Schneekanonen brauchen eine gute Woche, um auf der Skipiste am Erlebnisberg Altenberg gute Bedingungen zu schaffen. © Egbert Kamprath

Mit Neuschnee und Frost ist im Osterzgebirge der Winter wieder eingezogen. Am Skihang in Altenberg laufen die Schneekanonen auf vollen Touren, obwohl wegen der sächsischen Corona-Notfallverordnung derzeit gar nicht geöffnet ist.

Doch Liftbetreiber Manuel Püschel will vorbereitet sein, falls die Vorschriften in den nächsten Tagen gelockert werden und er die Anlagen doch öffnen kann. "Wir hoffen, dass bundeseinheitliche Regeln kommen und auch wir in Sachsen unsere Lifte wieder öffnen dürfen", erklärt Manuel Püschel. "Zwar ist die Hälfte des Saisonumsatzes unwiederbringlich weg, jetzt zu öffnen wäre aber trotzdem noch besser als gar nicht."

Am 12. Dezember gab es eine Protestaktion am Altenberger Skihang. Für eine Stunde war das Flutlicht angeschaltet.
Am 12. Dezember gab es eine Protestaktion am Altenberger Skihang. Für eine Stunde war das Flutlicht angeschaltet. © Karl-Ludwig Oberthür

Die Schneekanonen brauchen je nach Wind und Temperatur eine gute Woche, um auf der Skipiste am Erlebnisberg Altenberg gute Bedingungen für die Abfahrt zu schaffen, sagt Manuel Püschel, der den Geisinger und den Altenberger Skihang und die Sommerrodelbahn für das Unternehmen „Wiegand Erlebnisberge“ betreibt. "Ab Sonntag soll es schon wieder wärmer werden, dann können wir keinen Schnee mehr machen."

Im Dezember gab es am Skihang in Altenberg eine Protestaktion gegen das Öffnungsverbot. Bei Flutlicht und Nieselregen nutzten einige Mutige die Gelegenheit zum Rodeln.