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Laptops für Altenberger Schulen

Es hat etwas gedauert, doch jetzt kann die Altenberger Verwaltung drei Klassensätze Laptops an Grund- und Oberschule verteilen. Dafür hat sie draufgezahlt.

Schulleiter Frank Kadner von der Altenberger Grundschule nimmt mit Silke Kunze von Bürgermeister Thomas Kirsten einen der Laptops entgegen.
Schulleiter Frank Kadner von der Altenberger Grundschule nimmt mit Silke Kunze von Bürgermeister Thomas Kirsten einen der Laptops entgegen. © Egbert Kamprath

Am Dienstag erhielt die Altenberger Grundschule Laptops für den Unterricht von der Altenberger Stadtverwaltung. Bürgermeister Thomas Kirsten ließ es sich nicht nehmen, sie persönlich an den Schulleiter Frank Kadner und die Computerverantwortliche der Grundschule Silke Kunze zu überbringen.

Dass es jeweils 28 Stück sind, also für jede Schule ein ganzer Klassensatz, ist nicht selbstverständlich. Zwar hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung angesichts des Corona-Lockdowns im Frühjahr letzten Jahres schon im Sommer 2020 im Rahmen des Digitalpakts ein Sofort-Ausstattungsprogramm aufgelegt. Doch die finanzielle Förderung, die die Stadt Altenberg daraus bekam, lag bei 30.500 Euro. "Dieses Geld hätte aber nur für 40 mobile Endgeräte gereicht", sagt Bürgermeister Thomas Kirsten.

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Zusätzliches Geld für Laptop-Klassensätze

Im Gemeindegebiet von Altenberg gibt es allerdings neben der Altenberger Grundschule auch noch die in Lauenstein, außerdem noch die Oberschule in Geising. Deshalb unterbreitete die Verwaltung bereits im September 2020 im Stadtrat den Vorschlag, "dass wir wenigstens für jede Schule einen Klassensatz anschaffen, und einen größeren Bildschirm mit 17 Zoll", sagt Kirsten.

Konkret bewilligte der Stadtrat eine Aufstockung von 26.000 Euro. Von den insgesamt 56.500 Euro bestellte die Altenberger Verwaltung jeweils 28 Geräte für Grundschulen in Altenberg und Lauenstein und 32 für die Oberschule Geising. Dann ging es erst einmal nicht weiter.

Lange Lieferfristen bei den Geräten

"Wir Kommunen können uns bei solchen Großbestellungen von einem zentralen IT-Dienstleister des Freistaates beraten lassen", sagt Kirsten. Offensichtlich gab es von dort viele ähnliche Empfehlungen - mit dem Ergebnis, dass Laptops eines bestimmten Leistungs- und Preissegments plötzlich nirgends mehr schnell lieferbar waren: "Ich habe das selbst vor Weihnachten gemerkt, als ich einen Laptop in der Familie verschenken wollte und überall auf ewig lange Lieferfristen gestoßen bin", sagt Kirsten.

Doch jetzt, vier Monate nach den bewilligten Geldern, sind die Laptops tatsächlich da: "Zurzeit werden die Geräte in der Verwaltung noch programmiert und mit einem Kinderschutzprogramm versehen", sagt Kirsten. Damit die Laptops zum Einsatz kommen können, muss nun nur noch der Unterricht wieder im Schulhaus stattfinden können.

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