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Dippoldiswalde

Altenberg: Mehr als halbe Million für die Bobbahn

Bund und Land fördern den Bau eines neuen Startbocks. Er soll das Training auf der Bahn einfacher und sicherer machen.

Vor allem der Bob- und Rennschlittennachwuchs Jessica Degenhardt und Maximilian Illmann soll vom Fördermittelbescheid für die Bobbahn profitieren.
Vor allem der Bob- und Rennschlittennachwuchs Jessica Degenhardt und Maximilian Illmann soll vom Fördermittelbescheid für die Bobbahn profitieren. © Karl-Ludwig Oberthür

Am Freitag konnte Landrat Michael Geisler (CDU) einen Fördermittelbescheid über 570.000 Euro entgegennehmen. Als Überbringer kam der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU) persönlich - zu seinem Amt gehört auch die Stabsstelle Sport.

Die exakt 571.451 Euro setzen sich aus 357.150 Euro Bundes- und 214.301 Euro Landesmitteln zusammen und kommen aus der investiven Sportförderung. Gedacht sind sie für den Ersatzneubau des Startbocks in Kurve 8. Dort startet vor allem die Jugend, weil die Lauflänge kürzer und die Endgeschwindigkeit geringer ist.

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"Bisher wird der Startbock in die Bahn reingeklappt", sagt Jens Morgenstern, Geschäftsführer der Wintersport Altenberg GmbH: "Das erfordert jedes Mal viel Manpower, macht das Training unflexibel und ist auch immer eine Gefahrenquelle." Für die neue Startmöglichkeit wird die Bahn an dieser Stelle baulich geöffnet und auch die Überdachung neu gelöst.

"Mit dem Umbau sparen wir in Zukunft Kraft, Zeit und Personal", sagt Morgenstern. Der Neubau und eine Teilsanierung der folgenden Kurve 9 würden gleich nach dem Ende der Wettkampfsaison angegangen: "Ich rechne mit März oder April." (sik)

Dieser Text wurde korrigiert: Den Fördermittelbescheid nahm Landrat Michael Geisler entgegen und nicht Jens Morgenstern als Geschäftsführer der WIA.

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