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Neue Sonderausstellung auf Schloss Lauenstein

Das Osterzgebirgsmuseum zeigt ab Sonntag "Landschaften des Erzgebirges". Die Grafiken und Gemälde sind noch bis Mai ausgestellt.

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Auf Schloss Lauenstein öffnet am Sonntag eine neue Sonderausstellung.
Auf Schloss Lauenstein öffnet am Sonntag eine neue Sonderausstellung. © Egbert Kamprath

Ein Traktor auf dem Feld, eine sprudelnde Quelle im Sommer, ein zerfallenes Jauchefass in der Landschaft – vielfältig sind die Motive, die in der Sonderausstellung „Landschaften des Erzgebirges“ zu entdecken sind. So verschieden die Künstler, so verschieden sind auch deren Perspektiven auf die Landschaft der Region.

In dieser Sonderausstellung bieten wir mit etwa 40 Arbeiten eine sehenswerte Auswahl aus unserer Sammlung, die hauptsächlich Werke aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beinhaltet, erklärt Museumsleiterin Gabriele Gelbrich. Gezeigt werden Motive, die einen Blick in die Vergangenheit öffnen, wie in „Feld mit Kornpuppen“ von Gerhard Schiffel von 1952 oder die „Zinnwäsche“ von Ewald Schönberg aus den 1930er-Jahren.

Laut Gabriele Gelbrich sind aber auch uns sehr vertraute Blicke auf die Landschaft des Osterzgebirges zu sehen, wie „Landschaft Karsdorf“ (1960) von Curt Querner oder die „Landschaft mit Geisingberg“ (1909) von Alexander Hoffmann. Expressiv in Farbe und Form präsentiert Werner Haselhuhn mit seinem Werk „Feld im Sommer“ (20. Jh.) das Osterzgebirge. In naiver, erzählerischer Manier stellt Christa Engler-Feldmann in ihrem Gemälde „Erzgebirge“ (1970er-Jahre) Motive von damals und heute gegenüber. Auch Heribert Fischer-Geising vermittelt die einzigartige Stimmung der Landschaft des Osterzgebirges in "Schäferei bei Lauenstein" von 1952 mit der für ihn typischen expressiver Farbigkeit.

"Landschaften des Erzgebirges" ist bereits die dritte Ausstellung in der Reihe Heimat.Erzgebirge. Die neue Sonderausstellung, die voraussichtlich bis 8. Mai zu sehen ist, öffnet am Sonntag, 6. März, um 15 Uhr. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Ulrich Rüger am Violoncello, einführende Worte zur Ausstellung spricht Gabriele Gelbrich.