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Umleitung für den Bus nach Rehefeld

Der Bus von Altenberg nach Rehefeld braucht ab Montag fünfmal so lang wie bisher. Wegen der Umleitung gibt es Veränderungen bei den Haltestellen.

Die Linie 373 steuert die Bushaltestelle "Grenzweg" in Rehefeld ab Montag erst nach einem langen Umweg an.
Die Linie 373 steuert die Bushaltestelle "Grenzweg" in Rehefeld ab Montag erst nach einem langen Umweg an. © Kamprath

Ab Montag wird die Buslinie 373 des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE) von Altenberg nach Hermsdorf eine größere Umleitung fahren. Nach der Haltestelle Altenberg, Weg zum Kahleberg folgte bisher die Haltestelle Rehefeld Grenzweg. In der künftigen Linienführung fährt der Bus am Altenberger Bahnhof ab und hält dann erst wieder in Altenberg Abzweig Schellerhau, Waldbärenburg Riedelmühle, Bärenfels Parkplatz und Rehefeld Herklotzmühle. Statt fünf Minuten wie bisher dauert die Fahrt 24 Minuten.

Der Grund für die Umleitung ist die Sperrung der Rehefelder Straße S 182. Sie wird vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) auf dem Abschnitt Abzweig Milchflussweg und Jagdschloss Rehefeld erneuert.

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RVSOE müsste erst Antrag beim Sachsenforst stellen

Der Altenberger Stadtrat Dietmar Hofmann (AfD) setzte sich bei der Bauberatung des Lasuv, des RVSOE und des Sachsenforsts am Donnerstag dafür ein, die Umleitung der Buslinie 373 über den Milchflussweg zu führen, damit den Passagieren der große Umweg erspart bleibt.

"Dabei stellte sich heraus, dass der RVSOE erst einen Antrag beim Sachsenforst stellen muss", sagt er. "Ich frage mich schon, warum der RVSOE erst jetzt auf die Idee kommt, die Genehmigung zu beantragen", fügt er an: "Schließlich ist schon seit letztem Jahr klar, dass es mit der Baustelle im Frühling weitergeht."

Auch für den PKW-Verkehr gibt keine kürzere Variante

Frühestens im Mai oder Juni, erfuhr er bei der Bauberatung, wäre eventuell die Nutzung des Milchflussweges durch den RVSOE möglich. Auch für den PKW-Verkehr wurde noch keine kürzere Alternative beschlossen: "Eine Möglichkeit könnte es sein, dass sich Rehefelder, Neurehefelder und Neuhermsdorfer beim Sachsenforst in Bärenfels eine Sondergenehmigung für die Nutzung des Gabel- und Teichwegs geben lassen können", sagt er: "Aber das ist noch nicht zu Ende entschieden." (sik)

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