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Alternativen für Naphthalin-Rathaus

Die Außenstelle der Heidenauer Verwaltung muss umziehen. Wohin, ist noch nicht völlig geklärt.

© Steffen Unger

Heidenau. Die Enso bietet der Stadt Heidenau Ausweich-Objekte für den Rathaus-Standort auf der Nordstraße an. In dem Gebäude bestätigten Messungen die Belastung der Luft mit Naphthalin. Die Menge der Kohlenwasserstoff-Verbindung liegt zwar weit unter der Schwelle für eine Gesundheitsbeeinträchtigung, dennoch sorgt sie für Verunsicherung. Naphthalin steht im Verdacht, Krebs auszulösen. Ein Raum wird bereits seit einem Jahr nicht mehr genutzt. Nun sucht die Stadt nach Alternativen für das gesamte Gebäude.

Die Angebote der Enso als Eigentümer befinden sich in Dresden-Reick und -Sporbitz. Inwiefern das für Heidenau eine ernsthafte Option als Rathaus-Außenstelle ist, lässt Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU) offen. Eine Außenstelle in einer anderen Stadt hätte Seltenheitswert. „Wir prüfen verschiedene Alternativen, allerdings vorerst intern“, sagt er. Bei der Entscheidung spielen Kosten und Zeit eine Rolle.

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Wo das Naphthalin herkommt, ist nach wie vor nicht bekannt, sagt die Enso. Im Mai sollen weitere Messungen erfolgen. Die Enso arbeitet derzeit an der Vergabe des Auftrags an ein Umweltbüro. (SZ/sab)