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Alternativvorschlag für Parkplatz

Einige Freitaler Stadträte sind gegen die Stellfläche an der Burgker Straße. Sie haben eine neue Idee.

© SZ-Archiv

Von Annett Heyse

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OSTRALE-Kunst im Goethe-Institut 

In der Ausstellung der OSTRALE Biennale O19 setzen sich verschiedene Künstler mit dem Thema Afrika auseinander. 

Freital. Durchaus umstritten war am Donnerstagabend im Stadtrat die Diskussion um den Bau eines Parkplatzes an der Burgker Straße. Eigentlich galt es, den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes zu fassen. Vorgesehen ist, auf einer Wiese neben dem Förderturm mehr als 100 Stellplätze für Pkws und sechs Flächen für Busse zu schaffen. In allererster Linie soll der Parkplatz den Gästen von Veranstaltungen im Schloss Burgk dienen.

„Der Parkplatz würde im Wohngebiet liegen und das für einige wenige Veranstaltungen im Jahr“, kritisierte Lothar Brandau (FDP). Er schlägt vor, stattdessen das alte Bauhofgelände nahe dem Osterbusch zum Parken zu nutzen. Eine weitere Alternatividee (AfD) brachte Torsten Heger ins Spiel. „Ich bin dafür, die Fläche am Platz des Friedens zu einem ordentlichen Parkplatz auszubauen.“ Diese liege zentral zwischen Kulturhaus, Stadion und Schloss Burgk. Heger: „Wir sind keine Veranstaltungsstadt, wieso brauchen wir also für 800 000 Euro einen Parkplatz-Neubau?“

Bürgermeister Peter Pfitzenreiter argumentierte, dass die vorgesehene Fläche näher am Schloss Burgk liege. „Wir wollen das Schloss weiterentwickeln.“ Baubürgermeister Jörg-Peter Schautz ergänzte: „Dies ist ein günstiger Standort für den Parkplatz.“ Letztendlich stimmte der Stadtrat dem Beschlussvorschlag zu. Jetzt wird erst mal ein Bebauungsplan aufgestellt, in dem Größe und Gestaltung der Fläche festgelegt werden.