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Bautzen

Umgebindehaus dient jetzt als Jugendtreff

Das Umgebindehaus im Kirschauer Zentrum ist saniert. Das Obergeschoss wurde aber nicht ausgebaut – aus gutem Grund.

Bis vor Kurzem stand noch ein Gerüst um das Umgebindehaus. © SZ/Uwe Soeder

Kirschau. Am Umgebindehaus im Kirschauer Ortszentrum, das künftig als Jugendtreff dient, sind die Baugerüste gefallen. „Die Sanierung ist abgeschlossen. Jetzt gestalten wir noch die Außenanlagen“, berichtet der Bürgermeister von Schirgiswalde-Kirschau Sven Gabriel (FDP).

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Die Arbeiten begannen im Sommer vergangenen Jahres. Dach und Schornstein wurden erneuert, beschädigte Teile des Umgebinde-Ständerwerkes und der Blockstuben-Bohlen ersetzt, die Fenster ausgetauscht, die Elektrik modernisiert, eine Heizungsanlage und Toiletten installiert, Zwischenwände eingezogen und vieles mehr. Rund 400 000 Euro investiert die Stadt in das neue Domizil, der Großteil davon sind Fördermittel zur Hochwasserschadensbeseitigung. Denn das bisher als Jugendtreff genutzte Haus, das direkt an der Spree steht, wurde mehrfach überflutet.

Junge Leute sollen Ideen selbst umsetzen

Im neuen Domizil ist bisher nur das Erdgeschoss ausgebaut. Im Obergeschoss sollen die künftigen Nutzer selbst tätig werden. Die Sachkosten dafür fördert die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Gemeinsam mit der Aktion „Jugend bewegt Kommune“ und dem Valtenbergwichtelverein, der Jugendarbeit betreibt, will die Stadt mit jungen Leuten ins Gespräch kommen. „Dabei geht es darum, was sie sich im Haus wünschen und wie sie das selbst umsetzen können“, sagt Sven Gabriel. Eine erste Zusammenkunft soll nach den Sommerferien stattfinden. – Das 170 Jahre alte Umgebindehaus, das unter Denkmalschutz steht, war lange ungenutzt. Künftig dient es für das ganze Stadtgebiet als Treff für junge Leute, aber auch Senioren.