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Altes Wehr weicht flacher Rampe

Nahe der Blauen Kugel werden Flutschäden am Cunewalder Wasser beseitigt. Das hat Auswirkungen auf Fußgänger.

© Carmen Schumann

Von Katja Schäfer

Cunewalde. Die großen Fußgängerbrücken aus Holz sind zur Seite gelegt, die Wege mit Bauzäunen abgesperrt – das Gelände zwischen der Blauen Kugel und dem Dreiseitenhof in Cunewalde ist eine Baustelle. Die Gemeinde lässt am Cunewalder Wasser Hochwasserschäden von 2013 beseitigen.

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Unter anderem wird in dem Bereich ein altes Wehr abgebaut. Früher speiste es einen Mühlgraben, doch schon seit vielen Jahren wird es nicht mehr benötigt. Eine Instandsetzung würde die Gemeinde nicht genehmigt bekommen, sagt Andrea Richter vom Cunewalder Bauamt. „Wenn ohnehin an Gewässern gebaut wird, sollen möglichst alle Hindernisse beseitigt und der Gewässerlauf so natürlich wie möglich gestaltet werden“, benennt die aktuellen Richtlinien.

Deshalb wird das Wehr beseitigt und durch eine Rampe ersetzt. Diese ist so flach, dass Fische und andere Wasserlebewesen sie überwinden können, ohne dafür eine Aufstiegshilfe zu benötigen. Um den Höhenunterschied auszugleichen, muss die Bachsohle über eine große Strecke verändert werden. Daraus resultiert der verhältnismäßig lange Baustellenbereich.

Die Arbeiten nahe der Blauen Kugel gehören zu einer größeren Maßnahme zur Flutschadensbeseitigung am Cunewalder Wasser. Sie umfasst den Abschnitt zwischen der Fußgängerbrücke am Festplatz und der Gaststätte „Scharfe Ecke“. Ausgeführt werden die Bauarbeiten von der Firma BauCom Bautzen. Sie sollen bis zum Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein. Dann werden die beiden Holzbrücken wieder per Kran an ihre angestammten Plätze gestellt und die Wege freigegeben.