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Meißen

Altstadtdeponie wird rekultiviert

Die Arbeiten an der Eichholzgasse kosten fast eine halbe Million Euro.

Der Abfall besteht zu großen Teilen aus Hausmüll.
Der Abfall besteht zu großen Teilen aus Hausmüll. ©  Archivfoto: Claudia Hübschmann (Symbolbild)

Nossen. Die Landesdirektion Sachsen hat dem Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal Fördermittel in Höhe von rund 425.000 Euro für die Sicherung und Rekultivierung der Deponie Eichholzgasse in Nossen bewilligt. 

Bei der Altdeponie handelt es sich um eine ungeordnete Abfallablagerung. Sie befindet sich im Auenbereich des Tals der Freiberger Mulde unweit des Stadtzentrums von Nossen. Die Deponie wurde von 1963 bis 1992 betrieben. 

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Der Abfall setzte sich überwiegend aus Hausmüll, Bauschutt, Bodenaushub, Fäkalschlamm und Grünschnitt zusammen. Das Volumen der Abfälle wird auf etwa 50.000 Kubikmeter geschätzt, teilt die Landesdirektion mit.

Die Altdeponie wird gesichert und rekultiviert. Dafür wird der Deponiekörper profiliert und eine mindestens einen Meter mächtige Schicht aus kulturfähigem Boden aufgebracht. 

Außerdem sind eine Rasenansaat, die Ableitung des Oberflächenwassers sowie die Bepflanzung der Böschungen und des Plateaus mit standortgerechten Sträuchern vorgesehen.

Die Gesamtkosten summieren sich auf etwa 470.000 Euro. 90 Prozent übernimmt der Freistaates Sachsen. Den Eigenmittelanteil von zehn Prozent trägt der Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal. (SZ)

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