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Radebeul

Am Bootshaus wird straff gearbeitet

Noch in diesem Jahr soll das Gebäude endlich fertig werden. Derzeit entsteht das Obergeschoss über der Halle.

Blick auf den Neubau vom Bootshaus in Radebeul.
Blick auf den Neubau vom Bootshaus in Radebeul. © Arvid Müller

Radebeul. Die Arbeiten am Radebeuler Bootshaus sind in vollem Gange. Nachdem bereits vor über einem Jahr die neue Bootshalle errichtet war, geht es jetzt an den Aufbau des Obergeschosses.

Das Gebäude ist mit einer massiven Gründung im Erdreich nun hochwassersicher angelegt. In die Halle für die Boote kann auch Wasser reinfließen und danach schnell gereinigt werden. Mittels der stabilen Sicherung wird verhindert, dass die Bodenplatte Auftrieb bekommt.

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Zu Jahresbeginn war die Finanzierung des zweiten Bauabschnittes gesichert worden. Rund 250 000 Euro steuert der Freistaat Sachsen zu. Den deutlich größeren Anteil von etwa 600 000 Euro zahlt die Stadt. Dafür soll die zweite Etage auf die neue Bootshalle kommen. Im Obergeschoss werden Umkleide-, Sanitär- und Sporträume hochwassersicher untergebracht. 

Radebeuls Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) hat die große Investition mit der Sicherung des Stadteigentums begründet. Der Sportverein SSV Planeta ist Mieter der Anlage. Beim SSV Planeta sind über 200 Sportler in den Abteilungen Segeln, Rudern und Kanu aktiv. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Kanu holte der Verein im vorigen Jahr eine Goldmedaille im Canadier-Zweier. 2017 gewannen Ruderer aus Radebeul Silber bei Deutschen Meisterschaften.

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