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Am Sonntag gibt es was zu sehen

Am Tag des offenen Denkmals gibt es Führungen über den Friedhof, durchs Gymnasium und das Stadttheater.

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© André Braun

Von Jens Hoyer

Döbeln. Als der Döbelner Industrielle Robert Tümmler im Jahr 1917 starb, ließ es sich in einer monumentalen Grabstätte bestatten. Die Anlage liegt im Mittelpunkt des Parkfriedhofs, dessen Gelände Tümmler gestiftet hat. Das Areal stellt mit den Grabstätten bekannter Persönlichkeiten eine Besonderheit des Niederfriedhofs dar und steht unter Denkmalschutz. Das ehemalige Kutscherhaus wird von der Kirchgemeinde als Betreiber Stück für Stück in Ordnung gebracht. Auch ein paar bemerkenswerte Grabmale sind auf dem Niederfriedhof zu finden. Wie das des Bildhauers Otto Rost oder das von Johann Carl Gotthilf Schlegel, Stifter des Schlegelbrunnens, dessen Grab „zu pflegen ist, solange der Niederfriedhof besteht“. Friedhofsverwalter Siegfried Roßberg wird am Sonntag beim Tag des offenen Denkmals über den Niederfriedhof führen. Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Gegenwart mit aktuellen Bestattungsformen. Beginn der Führung ist um 10.30 Uhr an der Friedhofskapelle.

Führungen gibt es am Sonntag auch durch das Lessing-Gymnasium, dessen Sanierung im vorigen Jahr beendet wurde. Besichtigt werden das Hauptgebäude, das Kunstgebäude und das neu gestaltete Schulmuseum. Referenten sind Schulleiter Michael Höhme, Lehrerin Katrin Niekrawietz und Karlheinz Enzmann von der AG Heimatfreunde. Treffen ist um 9.45 Uhr auf dem Schulhof, Beginn ist um 10 Uhr.

Das Stadttheater Döbeln ist 1872 als Neubau entstanden und nach einem Brand im Jahre 1911 in der heutigen Form umgebaut worden. 2007 erhielt das Haus einen modernen Anbau mit Magazinen, Werkstätten, Garderoben und dem Theater im Bürgerhaus, kurz TiB. Danach wurde auch der Altbau umfassend saniert. Am Sonntag gibt es zwei kostenlose Führungen durch das Haus. Wer im wahrsten Sinne des Wortes einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann sich um 11 oder um 13 Uhr im Theater einfinden.