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Geld und Recht

An der Börse braucht es Ausdauer

Auf dem Markt für Wertpapiere locken die Renditen. Aber: Wie wichtig ist es, für den Einstieg den perfekten Moment abzupassen?

An den Börsen geht es auf und ab: Für Anleger ist ein langer Atem aber wichtiger als gutes Timing.
An den Börsen geht es auf und ab: Für Anleger ist ein langer Atem aber wichtiger als gutes Timing. © dpa/Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Kaufen oder nicht? Für Anleger ist es schwierig, den richtigen Zeitpunkt für Veränderungen zu finden. Für den langfristigen Vermögensaufbau kommt es aber gar nicht darauf an, wann man an der Börse in eine Aktie einsteigt, erklärt die Aktion "Finanzwissen für alle" der im Branchenverband BVI organisierten Fondsgesellschaften. Selbst wer zu einem schlechten Zeitpunkt starte, habe in der Vergangenheit Verluste wieder ausgleichen können.

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Die Stadt Görlitz wird von vielen als „Perle an der Neiße“ oder „schönste Stadt Deutschlands“ bezeichnet. Warum? Das erfahren Sie hier.

Ein Beispiel: Selbst Sparer, die kurz vor den größten Aktiencrashs der vergangenen Jahrzehnte 10.000 Euro in den deutschen Leitindex DAX investierten, konnten dennoch Gewinne einfahren. Wer kurz vor der sogenannten Dotcom-Blase im Jahr 2000 investierte, verbuchte 18 Jahre später dennoch ein Plus von 2,8 Prozent pro Jahr.

Und Anleger, die 2007 kurz vor der Finanzkrise einstiegen, erzielten bis 2018 dennoch eine Rendite von 4,4 Prozent jährlich, so der BVI. Der Fondsverband rät deshalb, Geld möglichst lange anzulegen. (dpa-tmna)