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An der Dorfstraße dauert es länger

Die Geduld der Ulbersdorfer wird mit dem Bauen arg strapaziert. Ein Ende ist aber in Sicht.

© Archiv SZ

Von Anja Weber

Ulbersdorf. Der Hohnsteiner Ortsteil Ulbersdorf erlebt seit etwa einem Jahr das wohl größte Bauprojekt. Rund 1,2 Millionen Euro werden auf der Kreisstraße durch den Ort in Richtung Lichtenhain unter der Erde vergraben. Unter und neben der Straße muss der komplette Dorfbach saniert werden. Dass sie sich auf eine lange Bauzeit einstellen müssen, haben sie zwar gewusst. Doch dass ihre Geduld noch länger auf die Probe gestellt wird, hätten sie sicherlich nicht gedacht. Ursprünglich sollten die Arbeiten im Herbst beendet werden. Unvorhergesehene Widrigkeiten bei den Bauarbeiten verhinderten dies offenbar. Erst Ende April sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, informiert Bürgermeister Daniel Brade (SPD). Die Bauarbeiter werden in den nächsten Tagen anrücken und die Restarbeiten erledigen. Dazu gehört noch das Aufziehen der letzten Deckschicht. Außerdem müssen die Grundstückszufahrten wieder hergerichtet werden. Am Sportplatz und an der Bushaltstelle muss auch noch gebaut werden. Die Ortsdurchfahrt selbst müsse bis zum Ende der Baumaßnahme gesperrt bleiben, sagt der Bürgermeister. Die ortsansässigen Gewerke wie der Bäcker und der Gasthof Erbgericht sind aber erreichbar. In der jüngsten Ortschaftsratssitzung forderten die betroffenen Anwohner den Bürgermeister auf, bei der Baufirma „Druck zu machen“. Notfalls müsse in mehreren Schichten und auch an den Sonnabenden gearbeitet werden, so ihr Anliegen. Dann könnte ihrer Meinung nach das Vorhaben schneller abgeschlossen werden.

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