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Angebote für einen Kompromiss vorlegen

Udo Lemke über die Zukunft der Fährmannstraße

© Claudia Hübschmann

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Denkmale in der Fährmannstraße

Denkmale in der Fährmannstraße

Was soll mit den Häusern an der Mündung der Triebisch werden? Stadträte haben sich dort jetzt umgeschaut.

Gibt es in Meißen nichts Wichtigeres zu tun, als sich um ein paar baufällige Häuser auf der Fährmannstraße zu streiten? Der Oberbürgermeister will sie abreißen lassen, die Denkmalpflege erhalten. Einen Kompromiss scheint es nicht zu geben.

Um aber einen zu schließen, müssten erst einmal Angebote vorliegen. Das heißt, die Stadtverwaltung müsste von ihrer Maximalforderung – Tabula rasa zu machen – abrücken und überlegen, ob sie nicht doch das eine oder andere der denkmalgeschützten Haus erhalten wolle.

Und sie müsste ein Angebot vorlegen, wie eine moderne Lückenbebauung aussehen könnte. Die Denkmalpflege ihrerseits müsste das Ganze unter dem Gesichtspunkt von Stadtbild und Rentabilität prüfen. Dass sie zu Lösungen bereit, fähig und willens sind, haben beide Seiten schon mehrfach bewiesen.

In diesem Sinne war auch die Besichtigung der Fährmannstraßenhäuser durch Mitglieder aller Ratsfraktionen ein Anfang. Stadtrat Holger Metzig brachte es so auf den Punkt: „Ich fand das Gespräch konstruktiv, ich habe das Gefühl, dass wieder gemeinsam nach Lösungen gesucht wird.“

E-Mail an Udo Lemke

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