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Chemnitz

Angeklagter bleibt in U-Haft

Der Mann, dem vorgeworfen wird Daniel H. in Chemnitz getötet zu haben, wird nicht aus dem Gefängnis entlassen.

Der Syrer Alaa S. soll zusammen mit einem Iraker den 35-jährigen Daniel H. Ende August in Chemnitz erstochen haben. © dpa/Robert Michael

Chemnitz. Im Prozess um die Tötung des Chemnitzers Daniel H. ist der Antrag der Verteidiger auf Aufhebung des Haftbefehls abgelehnt worden. Das teilte Oberstaatsanwalt Stephan Butzkies am Freitag am Rande des Prozesses mit. Aus Sicht der Schwurgerichtskammer bestehe der dringende Tatverdacht weiter fort. 

Die Anwälte des angeklagten Syrers Alaa S. hatten nach der Besichtigung des Tatortes die Aufhebung des Haftbefehl beantragt. Der Zeuge habe in der Tatnacht nicht sehen können, was sich in 50 Meter Entfernung abgespielt habe, hatten sie argumentiert. Der Beschluss sei bereits am 21. Juni in schriftlicher Form zugestellt worden. 

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Nach Ansicht des Gerichts habe der Tatorttermin in dem Chemnitzer Döner-Imbiss jedoch die Glaubwürdigkeit des Zeugen nicht beeinträchtigt, sagte Butzkies. Er hat ausgesagt, von einem Fenster aus Stichbewegungen besehen zu haben.

In dem Strafverfahren vor dem Landgericht Chemnitz muss sich ein Syrer wegen Tötung des 35-jährigen Daniel H. verantworten. Er soll ihn gemeinsam mit einem Iraker mit fünf Messerstichen getötet haben. (dpa)

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