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Chemnitz

Angeklagter tötet Ex - Urteil gefällt

Das Motiv für den Mord sei die kurz zuvor verkündete Trennung gewesen. Vom Landgericht bekam der 32-Jährige lebenslänglich. 

© dpa

Wegen des Mordes an seiner Ex-Freundin ist ein 32-Jähriger in Chemnitz schuldig gesprochen worden. Das Landgericht verurteilte den Deutschen am Freitag zu einer lebenslangen Haftstrafe. Die Schwurgerichtskammer sah es nach vier Verhandlungstagen als erwiesen an, dass der Mann seine langjährige Lebensgefährtin in der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 2018 in Chemnitz mit einem Messer im Schlaf getötet hat.

Der 32-Jährige hatte die Tat gestanden. Er sei gegen 24 Uhr in ihre Wohnung in Chemnitz gegangen und habe die Tat begangen, sagte er. Auslöser sei die wenige Stunden zuvor von der 31-Jährigen verkündete Trennung gewesen.

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Laut rechtsmedizinischem Gutachten wies das Opfer 18 Stich- und Schnittverletzungen im Hals und Nacken auf. Dabei seien unter anderem die Halsschlagader durchtrennt und der Kehlkopf durchstochen worden, sagte der Rechtsmediziner aus. Die Verletzungen seien bis zu elf Zentimeter tief gewesen und hätten von vorn bis zur Wirbelsäule gereicht. Als Todesursache nannte der Rechtsmediziner Verbluten.

Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung erklärten noch im Gerichtssaal, auf Rechtsmittel zu verzichten. (dpa)