merken

Angriff auf Sparkassen-Geldautomat

Die Bundespolizei hat zwei Männer vorläufig festgenommen, die möglicherweise für den versuchten Aufbruch des Gerätes in der Filiale Oderwitz verantwortlich sind.

© Matthias Weber

Oderwitz. Die Bundespolizei hat am Sonnabendabend zwei mutmaßliche Tatverdächtige vorläufig festgenommen, die möglicherweise den Geldautomaten in der Sparkassen-Filiale Oderwitz aufzubrechen versuchten. Als sie die Beamten erkannten, versuchten der 22-jährige Rumäne und 32-jährige Moldawier mit einem in der Slowakei zugelassenen Mercedes zu flüchten. Doch die Bundespolizisten versperrten dem Wagen den Weg und ergriffen die beiden Insassen. In dem Auto der beiden fanden die Beamten Einbruchswerkzeuge, Utensilien zum Sprengen von Geldautomaten sowie eine geladene Schreckschusswaffe. „Am Geldautomaten fanden sich Hebelspuren“, berichtet Thomas Knaup von der Polizeidirektion Görlitz.

Begeistere deinen Verstand!

Wissensdurst? Wir stillen ihn - im deutschen Hygienemuseum.

Doch der Aufbruch scheiterte. „Es wurde weder Geld erbeutet, noch kamen Personen zu Schaden“, teilt Vivien Gneuß von der Sparkasse mit. So sind mehrere Sicherungen in das Gerät eingebaut. Dazu zählen eine Technik, die eine Sprengung per Gas unmöglich macht sowie Farbpatronen, die das Geld unbrauchbar machen. „Ein Aufbruch lohnt sich nicht“, sagt sie. Der Sachschaden liegt nach einer ersten Schätzung bei etwa 5000 Euro. Das Kommissariat für Bandenkriminalität der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft entscheidet darüber, wie mit den Tatverdächtigen nun umgegangen wird.

Aufrund der Beschädigung ist der Geldautomat bis zum Montagmittag außer Betrieb gewesen. „Er konnte bereits repariert werden und steht den Kunden wieder zur Verfügung“, berichtet Vivien Gneuß. (szo/tc)

Aktualisiert : 14 Uhr