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Chemnitz

Anklage nach Bombendrohungen

Eine 34-Jährige hat mehrfach das Jugendamt in Chemnitz bedroht, beim letzten Versuch wurde sie geschnappt. Nun muss sie vor Gericht.

Ein Bild von der vierten Evakuierung des Jugendamtes im November 2018.
Ein Bild von der vierten Evakuierung des Jugendamtes im November 2018. © dpa/Jan Woitas

Chemnitz. Nach mehreren Bombendrohungen gegen das Jugendamt in Chemnitz hat die Staatsanwaltschaft eine 34-jährige Frau angeklagt. Sie soll im Oktober und November vergangenen Jahres fünfmal die Polizei Chemnitz angerufen und Bombendrohungen gegen das Jugendamt ausgesprochen haben, wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Dienstag mitteilte. 

Die Frau war im November kurz nach einem Drohanruf in einer Telefonzelle in der Innenstadt gefasst worden. Die Behörde wurde evakuiert, eine Bombe wurde nicht gefunden.

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Die Frau habe die Taten eingeräumt, so die Staatsanwaltschaft. Als Motiv gab sie demnach Probleme mit dem Jugendamt an. Sie wurde nun wegen Störung des öffentlichen Friedens sowie Missbrauchs von Notrufen in fünf Fällen angeklagt. Außerdem können ihr die Kosten der Einsätze in Rechnung gestellt werden. Wann sich die Frau vor dem Amtsgericht Chemnitz verantworten muss, steht noch nicht fest. (dpa)