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Anlegen auf die 3-D-Tiere im Hüttertal

Bereits zum achten Mal hatten die Radeberger Bogenschützen zu einem ungewöhnlichen Wettkampf eingeladen.

© Rolf Schneider

Radeberg. Schade, der Schnee kam einen Tag zu spät. So musste das traditionelle 3-D-Spektakel der Radeberger Bogenschützen im Hüttertal diesmal ohne Schnee laufen. Aber das weit über Sachsen hinaus bekannte Turnier – bei dem auf 28 lebensechte Nachbildungen von Wildtieren geschossen wird, die im Dickicht des Tals platziert werden – lockte auch diesmal wieder Bogenschützen aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt an. Immerhin 100 Teilnehmer konnten gezählt werden.

Pioniergeist und Weitblick in Naturkosmetik vereint

Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Der Parcour entspricht dabei internationalem Regelwerk; und ist eine echte sportliche Herausforderung, freuen sich die Organisatoren vom Radeberger SV. „Sowohl bei der zurückzulegenden Wegstrecke als auch beim Entfernungsschätzen“, sagt Gunnar Richter von den Radeberger Bogenschützen. „Aber natürlich entscheidet auch die richtige Schusstechnik darüber, ob die jeweils beiden Pfeile ihr Ziel erreichen“, fügt er an.

Entlang der Hänge des Hüttertals, auf den Feldern und in den Waldstücken waren die Ziele auf Entfernungen bis zu 54 Metern verteilt. Einige der Schützen nutzten den Wettkampf auch zur Vorbereitung auf die in diesem Jahr in Oberwiesenthal stattfindende Europameisterschaft des Deutschen Feldbogen Sportverbandes; was ja durchaus den anspruchsvollen Charakter des 3D-Turniers in Radeberg belegt. Der Vorjahressieger Marcus Gorf erreichte dabei in der Klasse Compound Freestyle unlimited als Einziger mehr als 500 Ringe von 560 möglichen. In der Klasse „Traditionelle Bögen“ gewann Max Richter aus Rathen die Juniorenwertung, bei den Damen setzte sich Susanne Hense von den Dölitzer Bogenschützen durch – und bei den Herren siegte Ronny Langer aus Lohmenl. Gewinner in der Langbogen-Klasse wurde Falk Köhler vom Sächsischen Bogensportverband.

Es war bereits die achte Auflage des 3-D-Wettkampfes – und auch ohne Schnee ein echter Höhepunkt, waren sich die Teilnehmer einig. Und so dürften sich die meisten wohl spätestens Anfang Februar 2019 wiedersehen – beim dann neunten 3D-Winterturnier im Hüttertal. In der „Zwischenzeit“ trainieren die Radeberger Bogenschützen natürlich auch wieder für die Erste Bundesliga, in der sie aktiv sind und auch bereits den Meistertitel erringen konnten. (SZ)

www.radebergersv-bogenschiessen.de