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Dresden

Olaf Schubert und 25 Gespräche in der Corona-Krise

Veranstalter und Künstler hat der Shutdown hart getroffen. Seit 19. März sind alle Kulturstätten zu. Jetzt meldet sich Dresdens Kult-Comedian zu Wort.

Olaf Schubert bei seinem Plädoyer für Hilfe in der Corona-Krise - für Künstler und Kreative, aber auch für die Hübschen...
Olaf Schubert bei seinem Plädoyer für Hilfe in der Corona-Krise - für Künstler und Kreative, aber auch für die Hübschen... © PR/wirgestaltendresden

Seit dem 19. März keine Party, kein Auftritt, keine Aufführung, keine Stadtführung - nichts. Das Veranstaltungs- und Freizeitportal "Augusto*Sachsen" hat in diesen fast vier Wochen 25 Menschen zu Wort kommen lassen, die vom absoluten Veranstaltungsverbot ganz besonders betroffen sind. Es sind jene, die damit ihr Geld verdienen, ihren Klub finanzieren, ihren Lebensunterhalt bestreiten. Hilfe hat die Politik zugesagt, ob sie fürs Überleben dieser kulturellen Vielfalt ausreicht, ist offen. Vor allem deshalb, weil offen ist, wie lange dieser Zustand andauert. In allen Szenarien für den Ausstieg aus dem Shutdown kommen Veranstaltungen stets als letzte vor. Nach Abwägung aller Argumente sind sie am ehesten verzichtbar für das wieder Hochfahren des Lebens.

Olaf Schubert meldet sich zu Wort

Jetzt hat sich Olaf Schubert zu Wort gemeldet. Seine "Humorzone" Dresden konnte Mitte März noch zu zwei Dritteln vor Publikum stattfinden, erst die Auftritte am Samstag und Sonntag mussten abgesagt werden, die große Abschlussgala wurde vor leerem Saal vom MDR aufgezeichnet. Inzwischen hat er in der heute-show im ZDF zu Corona seine Betroffenheit in der ihm eigenen Art ausgedrückt. Jetzt meldet er sich per Video solidarisch mit den Künstlern, Klubs und Kreativen in Dresden. Natürlich mit einem Statement, wie es nur Olaf Schubert abgeben kann. Aber mit dem ernsten Anliegen, die Betroffenen zu unterstützen - mit Spenden für die Initiative "supportyourlocalartists". 

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Hier geht´s zum Video mit Olaf Schubert

Hier geht´s  zum Spendenkonto

Hier geht´s zum Gespräch mit den Initiatoren von "supportyourlocalartists"


Sieben Fragen an 25 Betroffene

Das gespendete Geld kommt den Akteuren der Dresdner Kulturszene zugute. 25 in den vergangenen Wochen entstandene Gespräche mit Betroffenen in Dresden und Umgebung sowie der Oberlausitz geben eine Ahnung davon, in welchen Schwierigkeiten sie stecken. Wir haben immer dieselben sieben Fragen gestellt. Die Antworten gaben Künstler wie Tom Pauls und Thomas Stelzer, Intendanten von Theaterkahn, Travestie-Theater, Boulevardtheater und Bautzener Theater, Klubbetreiber, Puppenspieler, die Manager großer Konzerthallen in Riesa und Hoyerswerda, von Dampfschiffahrt, Panometer und Igeltour, zu Ostern auch ein Pfarrer und der Bautzener Eierjokel. 

Zur kompletten Interview-Serie geht´s hier


Nachzulesen sind in dieser Serie Gespräche mit:

Tom Pauls vom gleichnamigen Theater in Pirna

Thomas Schuch vom Friedrichstatt Palast Dresden

Holger Böhme vom Theaterkahn Dresden

John Jaeschke von der Sachsenarena Riesa

Mirko Glaser vom Jazzklub Blue Note Dresden

Uwe Proksch von der Kufa Hoyerswerda

Lutz Hillmann vom Theater Bautzen

Marco Vollmann vom gleichnamigen Puppentheater Dresden

Klaus Körner von der Groove Station Dresden

Thomas Stelzer, Musiker und Bandleader

Zora Schwarz vom Travestie-Theater Carte Blanche Dresden

Mario Forberg von der Chemiefabrik Dresden

Peter Weidenhagen von igeltour Dresden

Kati Winkler von der Zschoner Mühle Dresden

Carsten Becker vom Beatpol Dresden

Mandy Streit vom Panometer Dresden

Henrike Terheyden alias Kendike, Illustratorin und Künstlerin

Dirk Rolka, Geschäftsführer der Lausitzhalle Hoyerswerda

Robert Mahling, Pfarrer in Königswartha

Friederike Koch-Heinrichs vom Museum der Westlausitz

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