merken

Landtagswahl 2019

Ansturm auf Briefwahl ungebrochen

Allein in Dresden stimmen fast 120.000 Menschen per Brief bei der Landtagswahl ab. In Leipzig mussten extra Räume eingerichtet werden.

© Patrick Pleul/dpa (Symbolbild)

Dresden. Immer mehr Menschen in Sachsen geben ihre Stimme per Briefwahl ab. In Leipzig haben bisher 87.300 Bürger Briefwahlunterlagen für die Landtagswahl am 1. September beantragt, wie die Stadt am Donnerstag auf Nachfrage mitteilte. Bei der Landtagswahl 2014 machten insgesamt knapp 44.200 Leipziger - und damit knapp die Hälfte - von der Briefwahl Gebrauch. 

Diese sei aus Wählersicht eine komfortable und flexible Möglichkeit, an der Wahl teilzunehmen, hieß es im Amt für Statistik und Wahlen. Um den Andrang zu bewältigen, muss die Stadt in diesem Jahr mehr Personal einsetzen. Täglich kommen laut Verwaltung derzeit 1.400 Briefwähler allein in die Briefwahlstelle. Es mussten neue Räume eingerichtet werden, um längere Warteschlagen zu vermeiden.

Nichts anbrennen lassen und ab nach Weinböhla!

Anspruchsvoller Geschmack, Style, Gemütlichkeit und Markenqualität - dafür steht Möbel Hülsbusch seit über 29 Jahren. Lassen Sie sich von den Wohnideen begeistern und individuell beraten. Jetzt zum Küchen- und Einrichtungsprofi zwischen Dresden und Meißen.

In Chemnitz hatten bis zum Mittwoch rund 35.000 Chemnitzer ihre Briefwahlunterlagen angefordert, gut 29.200 haben ihre Stimme per Post bereits eingeschickt oder von der Sofortwahl Gebrauch gemacht. 2014 gab es insgesamt knapp 24.400 Briefwähler in Chemnitz. Zur Wahl am Sonntag sind mehr als 1.500 Helfer zur Auszählung der Briefe und in den Wahllokalen der Stadt im Einsatz.

Auch in Dresden gibt es in diesem Jahr deutlich mehr Briefwähler: Bisher liegen 118 500 Anträge vor, 72.000 waren es bei der Wahl vor fünf Jahren. Wähler wollen die Briefwahl nutzen, weil sie online oder per Brief mit wenig Aufwand beantragt werden könne, so ein Stadtsprecher. Diese Form spreche immer mehr Menschen an. (dpa)