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Anton, der 2000.

Das Universitätsklinikum blickt schon jetzt auf ein erfolgreiches Jahr in Sachen Geburten zurück: Bereits 2000 Kinder kamen hier 2017 zur Welt.

© Sven Ellger

Es war genau 22.02 Uhr, als der 2000. Baby im Universitätsklinikum zur Welt kam. Anton wiegt 3 500 Gramm und ist 51 Zentimeter groß. Lisa Watschke (24) war 17,5 Stunden auf der Entbindungsstation, bevor sie ihren Sohn zur Welt brachte. „Die lange Zeit hat sich auf jeden Fall gelohnt“, kommentierte Papa Christopher Schöne. Mutter und Sohn sind bei bester Gesundheit, hieß es aus der Klinik.

Damit war Anton zwar ein paar Tage später dran als das 2000. Baby in dem Krankenhaus 2016 – das war ein Mädchen, Emilia. Aber das Krankenhaus blickt auf ein erfolgreiches Jahr in Sachen Geburten. Nach dem Rekordjahr 2016 stabilisieren sich die Geburten „auf hohem Niveau“. Zudem gebe es Belege für eine hervorragende Versorgung von Risikoschwangerschaften: Die Zahl der Frühgeburten stieg minimal an, gleichzeitig verringerte sich die Anzahl der Kaiserschnitte deutlich. Die Uni-Klinik hat das einzige Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe - dem sogenannten „Level 1“ - in Ostsachsen. Deshalb ist sie erste Anlaufstelle für Risikoschwangerschaften. „Hier bietet sich den Eltern ein sicheres und risikoarmes Umfeld“, erklärt Prof. Pauline Wimberger, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

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Bis Ende September kam es zu 376 Frühgeburten – 14 mehr als 2017 – und 590 Kaiserschnitten – 35 weniger als im Vorjahr. Das zeigt: Eine Risikoschwangerschaft bedeutet nicht zwingend, mit einem Kaiserschnitt zu intervenieren. (SZ)