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Anwohner fordern Lkw-Verbot auf S 177

Die Wünschendorfer haben genug vom Schwerverkehr. Sie sammeln Unterschriften für eine Tonnage-Begrenzung.

© Dirk Zschiedrich

Von Dirk Schulze

Ab auf den Grill

Warme Sommernächte, schönes Wetter. Zeit zum Grillen! Doch worauf muss man achten und was schmeckt am besten auf dem Grill?

Wünschendorf. Bis zur Fertigstellung der Ortsumfahrung der S 177 um Wünschendorf und Eschdorf sollen keine Lkws mehr durch die beiden Orte fahren dürfen. Diese Forderung macht jetzt der Ortschaftsrat von Wünschendorf auf. Gerichtet ist sie an Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD). Mit einer Unterschriftensammlung und einer Online-Petition wollen die Initiatoren ihrem Anliegen Nachdruck verleihen.

„Die Sicherheit der Wohnbevölkerung ist nicht mehr gewährleistet“, schreibt Ortsvorsteher Wolfgang Weiß in dem Text an das sächsische Verkehrministerium. Die starkbefahrene Straße ist ein Schulweg für die Kinder. Die Grundstücke seien zu Fuß kaum noch zu erreichen, die Häuser nehmen Schaden, Radfahren sei lebensgefährlich. Der Ortschaftsrat fordert deshalb eine Tonnage-Begrenzung auf 7,5 Tonnen. Große Lkws dürften die Orte dann nicht mehr durchfahren. Der Fernverkehr soll auf den Autobahnen A 17 und A 4 verbleiben.

Seit wesentliche Teile der S 177 fertig ausgebaut sind, steigt der Verkehr durch Wünschendorf und Eschdorf stetig an. Die lang geplante Ortsumfahrung könnte seit Anfang 2018 gebaut werden. Doch nach einer Klage des Umweltverbands BUND, ist kein Termin für den Baustart absehbar.

Unterschriftenlisten liegen im Rathaus Dürrröhrsdorf-Dittersbach und der Fleischerei „Wurschtelpeter“ in Eschdorf. Link zur Online-Petition