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Kamenz

Anwohnerpedition wird später behandelt

Mit einer Petition wehrten sich Anwohner in Pulsnitz gegen den Paragrafen-Dschungel. Der ist nun erneut Thema im Stadtrat.

Um das Wohngebiet an der Großröhrsdorfer Straße in Pulsnitz gab es schon lange Diskussionen.
Um das Wohngebiet an der Großröhrsdorfer Straße in Pulsnitz gab es schon lange Diskussionen. © René Plaul

Pulsnitz. Ein Dschungel von Bauvorschriften, Verkehrslärm und das Parkverhalten von Besuchern sorgten in einem Pulsnitzer Wohngebiet an der Großröhrsdorfer Straße schon über ein Jahr für Wirbel. Es gab eine Anwohner-Petition, Gespräche mit der Stadt, Analysen und mehrere Diskussionen im Rat. Auch der Gästeansturm auf ein Gourmetrestaurant spielte eine Rolle – was wohl mit der guten Küche des prominenten Wirts zu tun hat. Immerhin stehen inzwischen 70 Häuser auf dem Areal um die Straßen An der Hufe und Kastanienweg. Die Einfamilienhäuser entstanden seit den 1990er-Jahren.

„Ein ganzes Wohngebiet in Pulsnitz kann aufatmen“, schrieb die SZ im Herbst des Vorjahres, als sich eine Lösung abzeichnete. Ganz geklärt ist die Sache wohl aber immer noch nicht. Der Stadtrat hatte im Vorjahr unter anderem umfangreiche Änderungen an Festlegungen im Bebauungsplan für das Areal an der Großröhrsdorfer Straße vorgenommen, um die Situation zu entschärfen. 29 Änderungen wurden eingearbeitet und der Entwurf beschlossen.

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In der Zwischenzeit hatte die Öffentlichkeit noch einmal die Gelegenheit, Einsicht in die Unterlagen zu nehmen und ihre Hinweise abzugeben. Zu einem endgültigen Beschluss kam es zuletzt im Stadtrat aber immer noch nicht. Das Papier wurde noch einmal zurückgestellt. Es geht dabei um bestimmte Hinweise der Anwohner zu baulichen Details. Nun muss sich der Rat im März erneut mit dem Wohngebiet befassen. (SZ/ha)

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