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Anzahl der Grippefälle weiter gestiegen

Die Influenza sorgt für immer mehr Kranke. Mit Vorsichtsmaßnahmen kann jeder dazu beitragen, damit sie sich nicht noch weiter ausbreitet.

© dpa

Landkreis. Noch immer keine Entspannung an der Influenza-Front. Wieder ist die Zahl der Neuerkrankungen gestiegen und inzwischen höher als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Für die sechste Kalenderwoche – die Woche vor Ferienstart – meldete das Gesundheitsamt einen weiteren Anstieg bei den schweren Erkältungen und inzwischen auch 263 echte Influenza-Fälle. Zum Vergleich: Zu dieser Zeit waren es vor einem Jahr 220. Von den aktuell Erkrankten mussten oder müssen sich 29 in einem Krankenhaus behandeln lassen.

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Die Lage ist angespannt. In Krankenhäusern und Arztpraxen sind die Hygienemaßnahmen für Patienten und Personal intensiviert worden. Besucher und Angehörige von Patienten in Krankenhäusern werden zum Beispiel gebeten, ihre Besuche einzuschränken. Kinder sollten nicht unnötig mitgenommen werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. Patienten, die bereits einen Termin für eine geplante Behandlung im Krankenhaus haben, aber fieberhaft erkrankt sind, werden gebeten, sich telefonisch mit ihrem Ansprechpartner (Case Manager) in Verbindung zu setzen, um gegebenenfalls einen neuen Termin zu vereinbaren.

Allerdings nicht jeder, dem die Nase läuft, hat die Grippe. Im Unterschied zu einer Erkältung ist eine echte Grippe durch einen plötzlichen Erkrankungsbeginn mit Fieber, Muskel- oder Kopfschmerzen gekennzeichnet, später kommt oft Reizhusten hinzu. Eine Influenza wird durch Viren ausgelöst. Die Ansteckungsgefahr ist sehr hoch. Die Viren werden insbesondere beim Niesen und Husten übertragen. Menschen, die sich regelmäßig impfen lassen, sind in der Regel besser geschützt als Ungeimpfte. In Bereichen, in denen viele Menschen aufeinandertreffen, ist die Ansteckungsgefahr am größten. Das kann im Kino oder Theater sein, in Bussen oder beim Einkauf. Die Hoffnung ruht nun auf den Ferien, da könnte sich die Lage entspannen. (szo)