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Anzeige wegen Brandstiftung

Eine illegale Feuerstelle in den Schrammsteinen wurde gerade noch rechtzeitig bemerkt. Die Einsätze im Wald häufen sich.

© Marko Förster

Von Gunnar Klehm

Bad Schandau. Gerade erst ist die nächtliche Waldsperrung im Landschaftsschutzgebiet aufgehoben, muss die Feuerwehr wieder zu Einsätzen in den Wald ausrücken. Am ersten September-Wochenende musste die Feuerwehr einen Schwelbrand an der Mittalwand im Bielatal löschen, der auf eine illegale Feuerstelle zurückzuführen war. Am Dienstag dieser Woche wurde die Feuerwehr Bad Schandau zum vorderen Torstein in der Schrammsteinkette gerufen. Ein Wanderer hatte Brandgeruch wahrgenommen und ist diesem nachgegangen. Dabei hat er eine nicht ausreichend abgelöschte illegale Feuerstelle gefunden. „Die Ursache war eindeutig“, sagt Bad Schandaus Wehrleiter, Kai Bigge. Ein Steinkreis markierte die Feuerstelle. Die Brandstelle lag unterhalb des Elbleitenwegs und war mit drei Schlauchlängen zu erreichen, sodass die restliche Glut schnell abgelöscht werden konnte. Die Feuerwehr von Bad Schandau hatte in den ersten achteinhalb Monaten dieses Jahres schon so viele Einsätze wie sonst im ganzen Jahr.

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Die Nationalparkverwaltung wird Anzeige wegen Brandstiftung stellen, hieß es aus der Behörde. Zwar sei das Übernachten an festgelegten Stellen, sogenannten Boofen, wieder erlaubt. Dort Feuer zu entzünden, ist und bleibt aber grundsätzlich verboten. Im Gebiet des Nationalparks gibt es lediglich Ausnahmen an acht festgelegten Stellen, wo bei Waldbrandwarnstufen niedriger als drei selbst mitgebrachtes Holz verbrannt werden darf.