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Blasenentzündung - Was hilft?

Harnwegsinfektionen können Wohlbefinden und Lebensqualität erheblich einschränken. Frauen sind davon etwa viermal häufiger betroffen als Männer.

Gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit, ist die Gefahr von schmerzhaften Blasenentzündungen groß.
Gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit, ist die Gefahr von schmerzhaften Blasenentzündungen groß. © Adobe Stock/absolutimages

Unser Harnsystem ist besonders anfällig für Infektionen. Siedeln sich Bakterien an, können Harnwegsinfektionen auftreten, die sich leicht innerhalb des gesamten Harnsystems ausbreiten. So kann sich aus einer vermeintlich harmlosen Blasenentzündung, die durch Unterkühlung verursacht wurde, eine gefährliche Nierenbeckenentzündung entwickeln. Blasenentzündungen treten besonders oft bei Frauen auf, weil sie im Gegensatz zu Männern nur eine kurze Harnröhre haben. Dadurch können Krankheitserreger sehr viel leichter in die Blase vordringen. Dabei werden Harnwegsinfektionen in unkomplizierte und komplizierte Infekte unterschieden – treten sie in kürzeren Zeitabständen immer wieder auf, spricht man von rezidivierenden Harnwegsinfekten. Diese Unterscheidungen sind wichtig, um die richtige Behandlung festzulegen.

Schmerzhafte Entzündungen im Nierenbecken

Der Diagnostik vorangestellt sind in jedem Fall ein Arztgespräch, körperliche Untersuchung und Urinanalyse. Auch, um auszuschließen, dass gar eine andere Erkrankung, wie Scheiden- oder Prostataentzündung, vorliegt. Eine Urinuntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob sich weiße oder rote Blutkörperchen, Eiweiß oder Bakterien darin befinden. Die im Urin befindlichen Bakterien können genau analysiert und im Labor auf ihre Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten – Antibiotika – getestet werden. Mit bestimmten Blutuntersuchungen wird die Funktionsfähigkeit der Nieren überprüft. Bei starken Beschwerden kann der Arzt auch mit einer Ultraschalluntersuchung feststellen, ob die Harnwege eventuell durch einen Harnstein gestaut sind. Mitunter können auch die Nierenbecken betroffen sein. Dann kommen häufig Symptome wie Fieber, Schmerzen in der Nierengegend und Abgeschlagenheit hinzu. Hier ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

© PR Apogepha

Darmbakterien als häufigste Erreger

Der häufigste Erreger bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen ist in ca. 80% der Fälle das Darmbakterium Escherichia coli (E. coli). Mittel der Wahl sind Antibiotika, die gezielt in der Harnblase wirken und eine gute Resitenzlage vorweisen, zum Beispiel Pivmecillinam.Zur Vorbeugung empfehlen Experten auch einen natürlichen Bakterien-Blocker: Zugeführte D-Mannose verhindert dabei das Anhaften der Erreger an die Blasenwand und ergänzende Lactobazillen sorgen für eine gesunde Flora der intimen Schleimhäute. Die Erreger von unkomplizierten Harnwegsinfekten besitzen winzig kleine „Fühler“, sogenannte Fimbrien, mit denen sie sich an speziellen D-Mannose-Andockstellen der Harnblasenwand anheften. Gibt man D-Mannose von außen zu, werden Blase und Harnröhre damit sozusagen geflutet. D-Mannose besetzt die Fimbrien der Erregerbakterien und blockiert diese, so dass sie nicht an die Schleimhäute andocken und mit dem Urin auf natürlichem Wege ausgespült werden. Die Wirkung wird durch Lactobazillen unterstützt, die die Mikroflora im Urogenitalbereich positiv beeinflussen können und somit einen zusätzlichen Schutz gegen eindringende E. coli-Bakterien bieten.

Tipps zur Vorbeugung gegen Harnwegsinfekte

  • ausreichend trinken, ca. 2 Liter Flüssigkeit pro Tag
  • vor Unterkühlung schützen
  • regelmäßige Toilettengänge; 6- bis 8 am Tag sind normal
  • Stuhlverstopfungen vermeiden, deshalb reichlich Obst und Gemüse essen
  • täglich frische, nicht zu enge Baumwollunterwäsche tragen
  • täglicher Wechsel von Waschlappen und Handtüchern für den Intimbereich
  • Schaumbäder oder andere Badezusätze vermeiden, weil diese die Harnröhre reizen können

Mehr Informationnen unter: www.apogepha.de


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