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Friedfertige blonde Riesen

Die Goldtakine haben sich schnell zu Publikumslieblingen entwickelt. Noch in diesem Jahr soll die Gruppe Verstärkung bekommen.

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Goldtakine klettern gern auf Felsen.
Goldtakine klettern gern auf Felsen. © Foto: Thorsten Eckert

Ihre stattliche Größe und ihr goldblondes Fell machen die Goldtakine zu echten Hinguckern: Seit Zuchtbulle Shen und die Weibchen Joko und Chengdu 2013 in den Zoo Dresden kamen, haben sie sich schnell zu Publikumslieblingen entwickelt. Eine große Rolle spielt dabei sicher der jährliche Kindersegen. „Im April 2016 wurde das erste lebensfähige Jungtier geboren“, sagt Zookurator Matthias Hendel. „Seitdem wird immer mindestens eine der beiden Kühe Mutter.“

Das letzt- und das diesjährige Jungtier leben noch mit in der Anlage. „Unsere Goldtakine sind ruhig und umgänglich. Sie kommen gut miteinander und mit den Mandschurenkranichen aus.“

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Was fressen Mogli und Co. am liebsten?
Was fressen Mogli und Co. am liebsten?

Am liebsten Heu, und zwar unglaublich viel. Auch Obst und Gemüse stehen auf dem Speiseplan.

Erweiterte Anlage

Deren Anlage wurde kürzlich so umgestaltet, dass sie von den Goldtakinen mitgenutzt werden kann – und diese nun deutlich mehr Platz und vor allem Grasfläche haben. Hinzu kommen ein Badebecken und eine Felsgruppe für die erstaunlichen Kletterkünste der schweren Huftiere.

„Felsen gibt es auch in ihrer natürlichen Heimat“, so der Kurator. „Denn die liegt in einem zentralchinesischen Hochgebirge.“ Allerdings sei das Gebiet sehr begrenzt, und die Zahl der dort lebenden Goldtakine werde auf gerade mal 6.000 geschätzt. Deshalb stehen sie auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten und genießen in China einen ähnlichen Schutzstatus wie der Große Panda. Die drei anderen Unterarten des Takins, von denen eine auch schon in Dresden gehalten wurde, gelten ebenfalls als gefährdet.

Bis zu 350 Kilo

In freier Natur fressen Goldtakine am liebsten Knospen, Blätter und Kräuter. Im Zoo bekommen sie vor allem Gras, gutes Heu und Laub sowie als Saft- und Kraftfutter Pellets und Gemüse. „Raufutter, das etwas mehr Rohprotein besitzt“, beschreibt Hendel die Ansprüche der bis zu 350 Kilogramm schweren Tiere.

Noch in diesem Jahr sollen die Dresdner Goldtakine Verstärkung bekommen: Aus dem Zoo Liberec wird ein junges Männchen erwartet. „Der im April 2020 geborene Neue soll allmählich in die Gruppe hineinwachsen“, so der Zookurator, „und längerfristig die Rolle des Zuchtbullen übernehmen.“

Kontakt und weitere Informationen

Zoo Dresden GmbH
Tiergartenstraße 1
01219 Dresden

Telefon 0351 - 47 80 60
[email protected]
www.zoo-dresden.de

Hier geht es zur Zoowelt auf sächsische.de